Vorrede, XIII
lange merkwürdig bleiben wird. Da es nun in der Nacht zwiſchen dem 3 1ſten December 1783 und dem 1ſten Januar 1784 quf.9 Zoll tief geſchneyet hatte, ſo fand ſich am folgenden Morgen, daß die Schäferey unſichtbar gewor- den(mit Schnee bedect) war, ohne daß ein ein- ziges Stück dabey mißvergnügt oder krank ge» worden wäre. Hr. d'Isjonval hatte unter die- ſen vonihm ſelbſt abgehohlten Schaafen vorſek- lich 20 Stück mitgenommen, welche ihm kränk- lich vorgekommen waren, indem ſie Miene mach- ten, faul zu werden, öder an der Lüngenſucht zu ſterben,“ Drey Viertel davon wurden ge- ſund; aber 5 Mutterſchaafe giengen drauf,
Ein drittes Experiment ward von dem Hrn. d'Isjonval in dem nächſt darauf folgenden Win- ter gemacht. Der Erzbiſchof von Bourges, der die Ausbreitung phyſikaliſch wahrer Grund- ſätze ineinemgroßen Lande für wichtig genug er- kennt, um die Bemühung ſeiner Prälatenwür- de nicht für unanſtändig zu achten, läßt ſeit 3 Jahren die Experimente des Hrn. Daubenton mit eben ſo viel Sorgfalt, als glücklichem Er- folge nachmachen, Aus der zahlreichen Schäfe- rey dieſes Prälaten nahm Hr. d'Isjonval 165 Stück)“dieſamt und ſonders mit der hartnäckig- ſten“ Räüde behäftet waren, welches von dem unüberlegten Ankauf einiger Böcke herrührte, Die mehreſten dieſer Stücke beſtanden in Läm- mern'von 8 bis 9 Monathen alt, wurden aber doch in die Nähe von Paris gebracht, wo die
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