524 Fünftes Kapitel,| 7
ſich ſchöne aber ſchwächere Weine als die vorher«- Wi
| gehenden» Ihre Vermiſchung des Säuerlichen| if
W mit dem Geiſtigen macht ſie nicht unangenehm;[405
10] ſie gehen leichtlich durch die Kanäle ves menſch» DL
|' lichen Körpers, ſind aber nicht von Dauer, weil'| de
00)| ſie mit dem ſechſten Jahre ihre größie Stärfe er-| ne
10)| reichen. Die beſten unter dieſen ſind der Auer- LV
"UE'bacher und Benshbeimer.|“
(1000: 1 D. D. Die L7eckerweine ſind ſ<wac< aber ange, 4
nehm, und halten ſich ſelten lange. Der Wein"
KN um Stuttgart herum. wird ſchr geſchäßet.|%
| Hierauf folgen die Eßlinger und Heil- le
| bronner.|(en
y BE, E. Die T7oſeler Weine ſind beſſer, vom Ge-| ac
ſchma&>e angenehm, halten ſich aber auch nicht| P
lange, Die Necker= und Mosler Weine ſind?
| ſonſt gut zum Schmauſen, weil ſie den Kopf nicht d
4 1h leicht einnehmen, treiben den Urin, und werden" fo
N| 930.90 denjenigen dienlich gehalten, welche Beſchwerung| h'
04 vom Stein und Podagra haben, weil ſie, wie(44
man behaupten, will, den Tartarus aus dem Ge-: 61
blüte treiben ſollen.! A“
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004/14] F,F. Die SranFenweine ſind nicht ſo wohlſchme-| ed
1:08 Fend, fräftig und geſund, als die Rheinweine,| 000
|: Gemeiniglich enthalten ſie viel Schwefel, und| 23605
|| können, wenn ſie zu viel getrunken werden, leicht pe
WNONEN Kopfſhmerz und Müdigkeit in den Gliedern er-[7
regen. Sie verbeſſern ſich, wenn ſie einige Jahre MM
EEN gelegen haben. Unter dieſen iſt beſonders der|,
1 Würzburger Steinwein berühmt, Er wird auf
einem Gebirge, Namens Srein, erbauet, und|!
wegen ſeiner Lieblichkeit geſchäßet. Der Kei-"2
M ſrenwein, welcher auf dem Leiſtenberge, 8|' Wl au


