Teil eines Werkes 
4 (1785) Der Hausvater in systematischer Ordnung. 4
Entstehung
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Pflege und Echaltung des Weins, 525

Ma auf das Würzburgiſche Schloß erbauetiſt, wächſt, " 160% iſt noch beſſer, aber auch viel theurer. Die meie- . M" ſten Frankenweine nennt man auch Wertheimer

..] Weine, Eigentlich ſollte man aber nur den um von Da der Stadt Wertheim erbaueten Wein alſo nen- geöpie Guth! nen, als welcher vor vielen Frankenweinen den 0 find der ys Vorzug verdienet, Denn er giebt dem Rheins-

weine nicht viel nach, wenn er nur einige, Jahre alt iſt, Mit dem Streinweine, ſchreibt Herr

| 0 vp. Rohr, können die Weinſ<enken den ſchlech» übe a ten Rheinweinen ſehr aufhelten, ſo daß er eine j Arzney der ſauern Weine kann genennet werden. wu Sonſt verdienen unter den Frankenweinen dieſe

einenNamen? der Sommerbäuſiſche, Randsz ſer, ven acferiſche, SranFenbäuſiſche, Tphofer und h aber aufy! Redelſoer3 der Riingenberger aber kann dem ger Bein(| Wertheimer faſt gleich geachtet werden, indem er ſe den Kel) dem Moslerweine am Geſchmacke ſehr nahe in Wh/ kömmt. Hierauf achtet man noch um Hanau

(ehe Deſamy herum die V7ühlbacher, Girſchheimer, tier n weil+" renſteiner und Zochſtärer Weine.

rus aus bm G.G, Unter den Sächſiſchen Weinyyniſt der Ü7eißs- ner, derzwiſchen Vteißen und Dresden wächſt, der beſte.Je länger er liegt, deſto beſſer wird

19; wf er. Der rotye wird von Nichrfennern öfters für die Khim! Burgunder'getrunfen. Der Trfaumburger Cheſt,' Wein muß auch lange liegen, um ſich zu verbeſe fen werden ſern. Man hat ſeit einigen Jahren aber in Sachs« den lid) Nn ſen angefangen, ſowohl die Gelege ſelbſt zu ver- fie einige) beſſern, als auch den Wein beym Preſſen beſſer ſ jein| zu behandeln, und ſomit edlern Wein zu bekom-

mb Ern men. Es iſt fein Zweifel, daß man hieſelbſt in 1 nau der rühmlichſt angefangenen Weinverbeſſerung ket; Ds nicht noch mehrere Fortſchritte chun werde,

11 y NN' H. H.