Teil eines Werkes 
4 (1785) Der Hausvater in systematischer Ordnung. 4
Entstehung
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Gewürz: und Handeisfräuter, 61

in ollen Theilen kleine, und die Aeſte ſtehen dicht bey einander, daher ſelbige öfters Fugelförmig erſcheinet, da hingegen die Acſte der andern Art ſich mehr aus» breiten. Einige halten die Pflanze in der Stube vor dem Fenſter, ſeen den Topf, worin ſie ſteht, in eine irdene Schüſſel'oder Schale, und zießen täglich. Waſ- ſer hinein, daß die Wurzeln ſolches an ſich ziehen, und vas Gewächs recht hoch treiben müßen. Der Sgaame wird in der Mixte des Aprils in Miſtbeete geſäet, und Anfangs Juniausgenommen und verſeßet.„Im freyen kande aber wird-der Saame erſt zu Ende des May- monats ausgeſäet, oder nou) ever, wern feine Nacht» fröſte mehr zu beſorgen. Die Pflanze liebt viel Feuch- tiofeit, der Saame aber nicht, indem er an einem feuchten. Orte verfaulet. Wie die leine Art mehr un- tor die-Blumengewächſe erzogen wird, ſo gehöret die -größere eigentlich unter die Küchengewürze, da ſie grün, noch mehr aber getronet, wie der OſNaycan, an Speis ſen gebraucht wird. Von den in Töpfen geſeßten Pflanzen erlangt man eher Saamen als von den im freyen Lande ſtehenden, nur muß man ſoiche im Sep» tember vor rauher Luft und-Reif bewahren, u1D ſie bey Zeiten hinter die Fenſter des Gewächshauſes oder einer Stube ſeßen. Die Pflanze zu Puiver gerieben.,. ſoll das ſo genannte<Sauprpulver ausmachen, welches man als einen Schnupftabacf gebrauchet„ Die wäſſe= richten Feuchtigfeiten abzuführen. Die Fabel ,- daß aus derſelben Scorpione erwachſen, iſt längſt ver- ſchwunden.

5) Salbey, gemeine Gartenſalbei»»

Dieſe faſt in allen Bauergärten befindliche Pflan» ze wird grün und getro&>net ſtark in der Küche gebraus het, und kömmt faſt in jedem“Boden, doch lieber im

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