Teil eines Werkes 
4 (1785) Der Hausvater in systematischer Ordnung. 4
Entstehung
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62 Zweytes Kapitel,

feuchten als tronen fort, wird auch eben ſowohl durch Saamen, als Theilung der Wurzel vermehret, wie ſie dann auch zur Einfaſſung der Gartenbeete die Schee- re wohl verträgt."Die Ausſaat geſchiehet im März, die Verpfranzung aber im May, Der Rath der vie= len Garten“ücher,'Rautezur Vertreibung der Kröten darunter zu ſeßcn, iſt ganz überffößiz; ſie werden dar- um nich! wegobl-iben, weil ſie wegen der niedrigen, die Croe bede>enden Zweige und"Blätter,"und nicht aus Sympathie darunter ihren YXufenthalt nehmen. Man muß'daher die Blätter mur vor dem Gebrauch rein abwaſchen. H "Der'medieiniſche Nußon dieſes Krauts Beſteht 'darin, daß es die Nerven'ſtärket, die Säfte verdiim 'net und der Fäulniß'widerſtehet;'man'mag ſolche äußerlich in"Bähungen.,„Kräuterſäkchen,'oder auch inrer lic) als Thee,'das davon bereitete Waſſer, öder Del gebrauchen. Das gewöhnlichſte iſt, daß man ſich der Blätter zum'G.irgelwaſſer und zum'Pifgen ider Zähne bedienet.'Man'Pflegef«auch'bey Lähmung der Zunge öfters Friſche Blätter aufzulegen, Auch wird die“Salbey als-ein vortreffliches Mirtel, ſowohl den Schweiß,“der nach'hißigen nnd Tanqwivrigen Kranfheiten ſich“einfindet und'den Körper entfräftee, als auch den Abfluß der milchichten Feuchtigfeiten aus den Brüſten nach dem“Entwöhnen zu ſtillen+, Ae 'gerühmet.

6) Thymian, gemeiner, Römiſcher oder Weljcher Quendel,

Es wird der Thymian ſowohl durch den Saamen, als durch die Schößlinge vermehret. Jenes geſchieht im Marz und April, dieſes aber im May. Er ver- langt ein fettes Land, ob er wohl in allerley Erdreiche

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