Was aber in der Küche mit unſern Gewürzkräu»- fern ausgerichtet, und biemit eine ſo ſtarke Ausgabe
für ausländiſches Wewurz erfparet, hiemit auch unfrer
57% uE |; my 56 Zweytes Kapitel,; IM im gegenwärtigen Kapitel vorfommenden Gewächſe, im Gegenſaße der vorhergehenden, Tronungsfräuter, zal oder Tronungsgewaächſe kurz und gut benennen. guit Da wir aber unſre meiſten einheimiſchen Gewürz- gs 0 fräuter tronen, ſs iſt die Hauptſache dieſe, daß fol» pan Und dyes recht geſchehe, und ihre Kraft und Geſchmack da- ppf dur) nicht vermindert oder verlohren werde. Jn man- ME dien Häuſern, welche ihre Bedürfmſſe ſelbſt gewinnen,. jeht wird der Mayran, Pſeſtorfraut, Thymian u. ſ. f. im| even heißen Backo/en getrocknet, wodurch mehr als die Hälf« imad! te ihrer Kraſt verlohren geht. Oder man legt ſie auf du vs dem Boden ſo diefe hin, daß ſie anlaufen, ſchwarz| wee und ſchimmlicht werden, zumal wenn. ſie im Thaue| ut pver beregnet abgeſchnitten werden. Man muß fie im j„ln ; Schatten auf einem lnjtigen Boden, oder daſelbſt auß| wi Tiſchen oder Brettern ganz dünne ausbreiten, wenn| ww ſie welf geworven, ein- oder mehrmal umwenvten,| und, wenn ſie recht trocken geworden, in Beuteln von| Zeinwand oder Papier, oder Schachteln zum Gebrauch aufheben.| |
Geſundheit zugleich mehr gerathen werde, ſolches iſt; je um D;
im erſten Bayde der Hausmutter ausführlich gelehret| Wirh
worden, daher es hier nicht wiederholet werden darf,| fuvjh
( Eben dieſer Gewürzkräuter wiſſen ſich aber auch die| NWwiS zum |; Köche der Vornehmen ſehr geſchickt zu bedienen, um|;(KAIK - Ihren Saucen,„Ragouts und vielen andern Speiſen| wund
einen angenehmen Geſchmac> zu verſchaffen; verſtehen( dy D
ſich auch wohl zum Theil varauf, ihren Herrſchaften wöbnd
dafür eine Ausgabe ſür indianiſche Gewürze in Rech» idee
nung zu bringen, die ſie mit vaterländiſchen künſtlich ne
zu erſeßen gewußt haben, Run
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