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54 Erſtes Kapitel.
Die Erdbeeren hoben den mediciniſchen Nußen, wie unſre übrigen weinſäuerlichen Früchte; ſie kühlen, ſtillon den Durſt, erweichen den Leib, treiben den Urin, er fſenen die Verſtopfungen der Eingeweide. Beſon«- ders verdient angemerkt zu werden, daß ſie den Wein- ſtein der Zähne aufiöſen, weswegen ſie auch wider die Gicht und ven Stein empfohlen werden, Hofmann preiſet ſolche den Schwindjüchtigen an, und Hr. von Smieten führer ein Crempel an, daß. ein Raſender, weicher etliche Wochen hindurch täplich gegen 20 Pfund gegeſſen, und wodurch cin Durchfall erreget worden, völlig genefen. Die mit Zucker abgefochten, oder ein- gemadyten, werden nicht viel unwürkſawer, als die frijchen ſeyn,
Die getrockneten Blätter haben etwas ähnliches mit dem rechten Theetranke, ſchmecken gar nicht un- angenehm, und können daher ſtatt des Chineſiſchen Thees gebraucht werden. Sie werden für Urintreibend und eröfſnend gehalten, und bey Verſtopfungen der Eingeweide, der gelben Sucht, und der«leichen Krank- heiten angerathen. Man will. ihnen auch vine gelinde zuſammenziehende Kraft zueigaen, und ſie wider die Blutflüſſe und Durchfälle empfehlen,
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