Teil eines Werkes 
4 (1785) Der Hausvater in systematischer Ordnung. 4
Entstehung
Seite
25
Einzelbild herunterladen

hd der Eile Werden,

der Frücht, Niſt wegſte: tmen Miſte : verbrannt, ! Reife der dergleichen it, und die Icte gehen

'n wir vor ſamer frü: elonen ha« al auf nyr te in ſieben Zlüthe aber erung recht n ſie aber jenheit er ie Frucht ndern bey 6. Die leine Fle- ven, löſet rucht ab. erſt bey er jedoch von weis ie ſichet- | Meſſer,: 6 Etüd: , es wie- jd) einige ſt es dien:

lig),

Der Kücengarten, 25

lich, eine friſch abgenommene Frucht nicht ſogleich zu ſpeiſen, ſondern zuvoy ein paar Tage im Keller liegen und nachreifen zu laſſen.

31) Da aus dem äußerlichen Anſehen der Melo- nen auf ihren guten Geſchma nicht ſicher geſchloſſen werden kann, ſo muß man die Eigenſchaften einer gu- ten Melone in folgenden Stücken ſeßen: Die kleinſten ſind öfters die beſten, und die größten gemeiniglich

. Mehlicht oder wäſſericht. Wenn ſelbige nach Ver-

Haltniß der Größe, ſchwer ſind, kann man fie für gut, fleiſchicht, und recht ausgewachſen halten. Gtarfe Stiele der Melonen ſind ein gutes Zeichen; ſind er- ſtere aber dünne und ſchwach, fo werden die Früchte gemeiniglic) auF unvollfommen ſeyn,

Wenn ſich die Frucht welk anfühlen läßt, iſt ſig nur nothveif, und wenn ſie hobl klinget, wenn man mit dem Finger daran klopfer, iſt ſie hohl. Die über- geſtrickten hielf man ehedem für die veſten; jeßt haben ſie den zweyten, die Kandaluppen den erſten, hinge- gen die runden und gerippten den leßten Plag,

Früchte, welche eine dicke Schale haben, können vorzüglich ſchmackhaftes Fleiſch enthalten, Iſt aber Schale und Fleiſch der Farbe nach merklich unterſchie- den, fann man urtheiten, daß die Frucht nicht aus- gewachſen ſey. Fällt die Schale ſehr ins gelbe, ſo iſt die Frucht überreif, und tauget nichts,

Eine gute Melone ſoll einen kurzen, dien, flei- ſchichten Stiel haben. Das Fleiſch muß ſaftig, aber nicht wäſſericht, zart und fchmelzend, aber nicht meh- licht feyn. Der Saft ſoll ſüße, etwas bieſamartig, und einige auf die Zunge angenehm fallende Schärfe haben. Dieſerhalb pflegen einige durc) Zucker, an« dere durch Salz, die. natürliche Süßigkeit zu vermeh-

5 reit