Teil eines Werkes 
4 (1785) Der Hausvater in systematischer Ordnung. 4
Entstehung
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' 24 Erſtes Kapitel. wenn ſie reifen wollen, abgeſchnitten, und der Stiel WE davon lang mit einigen Blättern gelaſſen werden. aN 29) Einige befördern die Zeitigung der Früchte, Jais indem ſie um das ganze Beet den alten Miſt wegſte: ENE <en, und ſolches wieder mit friſchem warmen Miſtefm anheizen, wodurch die Wurzeln der Stöcke verbrannf,|ulm, h und der weitern Nahrung beraubet, die Reiſe der|ef Frucht aber beſördert wird.Doch fehlt dergleichen|;» je Früchten etwas an ihrer Vollkommenheit, und die| aum kleinen an dieſem Stoc>e anſeßenden Früchte gehen uuiteft ganz verlohren, En 30) In unſerm fältern Klima können wir vor wt der Mitte des Junius, aus Mangel genugſamer ſrü- CNG herer Connenwärme, nicht wohl reife Melonen ha- ben ben. Werden die jungen Pflanzen einigemal auf nur WDE warme Miſtbeete verpflanzet, ſo werden ſie in ſieben| bis acht Wochen zwar biühen, nach der Blüthe abey|)- nn erſt in 40 Tagen, wenn nämlich die Witterung recht| nm fi warmiſt, reife Früchte liefern. Oft ſißen ſie aber| ffm Über zween Monate, ehe ſie ihre Vollkommenheit er-| jihnat! langen. Man muß täglich nachſehen, wenn die Frucht| Wp zu wachſen auſhöret. Manche Sorten verändern bey wW- der Reife die Farbe, und werden mehr gelb. Die| Nh, Meßmelonen bekommen zwiſchen dem Nege kleine Fle" Wii &en. Bey vielen, ſonderlich den Neßmelonen, löſet| hirwd] fic) der Stiel durch kleine Riße von dex Frucht ab. 0, fam m Der merkliche Melonen Geruch äußert ſich erſt bey||- Wm iy, Der Reife. Bey den dicſchalichten iſt ſolcher jedoch WArvht kaum merflich, und wenn man die Früchte von wei-| AU

ten riechen Fann, ſind ſolche ſchon überreif, Die iichet» Du. ep ſte Probe iſt, daß man mit einem ſpißigen Meſſer[Dw CH unten nicht weit vom Stiele, ein dreyeckigtes Stüc"u vſerid en herausſchneide, das Fleiſch unterſuche, es wie- ml der an ſeinen Ort lege, und die Melone noch einige Nad Tage im Keller liegen laſſe, Ueberhaupt iſt es dien- n diſ "Wh Ge

lich,