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22 Erſtes Kapitel. in ſen div männlichen Blüthen nicht fehlen. Gleich nach[u dem erſten Beſchneiden pflegen ſich ſchon dergleichen zu|“ zeigen, und man kann ſolche ſo lange abbrechen, ſo but lange ſich noch Feine Früchte oder weiblichen Blüthen| rw einfinden, damit ſie nicht vergebens die beſten Säfte uh u] der Pflanze wegnehmen; hingegen muß man jene un» gwen berührt liegen laſſen, fobald dieſe zum Vorſchein koms gay men. Fehlt es alsdann an männlichen Blumen, ſo aw Durſt wird der Fruchtfeim nicht gedeihen, und jemehr als- VCwine[300 dann Männer zugegen, beſto ſicherer kann man gute 4m Gient Früchte hoffen. Es treiben aber die männlichen Bly-» jnundeny men aus dem Blattwinfel der untern, und die weibli» wö et dien aus den obern Zweigen hervor, vn am 24) Wenn ſich die erſten Fruchtblüthen zeigen,| WM KF ſoll man die Ranken, woran ſie ſiken, nicht verlür-| mp4 zen, auch die Blätter nicht abſchneiden. Die Blat»| ,.) Ra
ter, bereiten den Nahrungsſaft für die Frucht, und je- mehr Blätter um. dieſe ſiken, je. beſſer iſt es; kann aber der Saſt aus den Ranken nicht in die Blätter| gehen, ſo wird die Frucht erſtieket, und fällt leicht ab. 157 Wenn aber die junge. Frucht einige Größe, ohngefahr| AE
einer Wallnuß, erreichet, kann man die Ranken ohne IE Gefahr etwas verſtußen, und die Nebenzweige weg- WE nehmen. An jedex Ranke aber ſoll man nur eine DINE Gtucht ſiken laſſen, Ja einige wollen an dem ganzen NN Stoke nur eine oder zwo Früchte dulden, Es kann wrden aber ein geſunder Sto> bey guter Witterung und ge» WOCHE dd nugſamer Nahrung 5, 6, bis 7 Früchte zur Reife en m bringen."Man bricht daher die ſchlechten und unvoll- 1) Dus fommenen immer ab, und läßt die ſtärkſten, und wel« Kae dhe am beſten geſtellt find, ſtehen, wi ie 25) Junge Früchte ſoll man vor der Sonne ſchü- Wm amin ßen, und es iſt gut; wenn ſie von den Blättern be- Ahe dar det werden, Wenn aber die Frucht zeitigen ſoll,„muß hth uh
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