Teil eines Werkes 
4 (1785) Der Hausvater in systematischer Ordnung. 4
Entstehung
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16 Erftes Kapitel.

ſie die Kernen nicht allzuſtark im Waſſer umſchükteln, damit ſolcher nicht abgewaſchen werde, Man pflegt auch wohl dein markichten Theil mit den Kernen aus den Saamenmelonen herauszuſchaben, und jene dar« in 3 dder 3 Tage liegen zu laſſen, ehe man ſolche aus- wäſcht. Die Kernen werden auf Papier gut abgetro>- net, in Beuteln von Leinwand oder Papier aufbewah- ret, und unter der Decke in einer tro>enen Kammer aufgehängt. Miller will, man folle die Kerne ſchon im dritten Jahre gebrauchen 3 Herr von Münchhauſen aber behauptet, es ſey ſicherer, ſie fünf bis ſechs Jahr alt werden zu laſſen, Sie behalten zwar ihre keimen« de Kraft bis ins zwölfte Jähr; allein je älrer ſie wer« den, deſto ſchwächere Pflanzen erhält man davon, Ganz friſche Kerne will man aber deshalb zur Aus- ſaat nicht empfehlen, weil ſie noch zu viel wäſſerichtes und flüchtiges enthalten, und man behauptet, daß Die daraus erzogenen Pflanzen zu ſtark in Ranfen und Laub treiben, und nicht leicht Früchte anſeßen. Wäre man in der Nothwendigkeit, dergleichen zu gebrau- dhen, ſo foll man ſolche den Winter über in einer ge» heizten Stube aufbehalten. Die Regeln zur Ausſaat und Wartung der Mes lonen ſind folgende:| 1) Wenn man vor der Mitte des Märzes Kerne legt, ſo ſeßet man einen warmen Frühling voraus, welches denn etwas gewagtes iſt. Man geht daher ſicherer, wenn ſolches in unſern kältern Gegenden vor beſagter Zeit nicht geſchiehet, weil die jungen Pflan- zen aus Mangel der Luft erſticken und verderben. Hat man frühe Miſtbeete mit'Gurken angeleget, ſo kann man die erſten Kerne nebenher an die Seiten derſelben ſteken. Denn die Melonen werden zum Verpflanzen weggenommen, ehe die Gurken ſid) ausbreiten. Macht man aber ein eigenes Beet zu ven Melonen, ſo legt man

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