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s Kerne voraus, 1 daher den vor Pflan n. Dat ſo kann erſelben pflanzen Macht ſo legt men
Der Küchengarten, 17
man lieber einige kleine, als ein großes an, damit jeder Sorte ein beſonderes Beet könne eingeräumet werden.
2) Es iſt gar nicht nöthig, wie viele Garten Gücher es anrathen, die Kerne vor dem Legen in Milch oder ſüßen Wein einzuweichen 3 es kann vielleicht mehr ſchädlich als nüßlich ſeyn. Man bringt aber die Ker- ne aufs Saatbeet, ehe ſich die ſtarke Hiße mindert, weil ſolche ihnen nicht ſchadet, ſondern ſie vielmehr früher zum Keimen bringer, als welches bey rechter Hike des Beetes und guter Witterung ſchon am fünf- ten Tage geſchehen kann.
3) Will man einige Monate hinter einander rei fe Melonen haben, ſo beobachtet man drey verſchie- dene Saatzeiten. Die erſte in der Mitte, die andere mit Ende des Maärzes, und die dritte gegen die Mitte des Aprils,
4) Die Kerne werden ſo einzeln geſteFt, daß zwiſchen jedem 3 Zoll Plaß bleibet; um ſie in der Fol- ge deſto leichter ausheben zu könnens Sie werden nur flach unter die Erde gebracht.
5) Da die jungen Pflanzen ohne Luft verbren» nen, oder frech und weichlich aufſchießen würden, ſo muß man bey Zeiten die Fenſter, nach Beſchaffenheit der Luſt, öffenen oder zuhalten, und ſich wohl erinnern, wie der Zugang der Kälte eben ſowohl Schaden brin« ge, als wenn die feuchteſie Luſt unter den Fenſtern ein- geſchloſſen bleibet, oder die Sonnenhiße allzuſtark auf ſelbige würfet,
6) Die Pflanzen können binnen 14 Tagen gemei- niglic) ſchon zum Verpflanzen ſtark genug ſeyn. Sie werden alsdenn auf ein neues Miſtbeet gebracht, wel- <hes aber die ſtärkſte Hiße bereits verlohren haben
ZAgtsvgater IV, 25.1.Tb. 3 muß.


