Teil eines Werkes 
4 (1785) Der Hausvater in systematischer Ordnung. 4
Entstehung
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14. Erties Kapitel,

3) Gereifeltooder trefurchte U7elone, hatihren Namen von ven Reifen oder Furchen, wodurch ſie ger theilet wird. Dieſe ſind gemeiniglich glatt und grün, die hervorſte EICH R ibben aber geneßt, und werden zwiſchen durch mehr gelb, Die Schale iſt vom Flei- ſche merklich unterſchieden und grün, das Fleiſch aber (hon gelb und ſaftig, DoE nicht wäſſericht. Die Frucht hat in der Mirte eine Höhlung, und das Mark iſt vom Fleiſche gänzlich unterſchieden, weßhalb das eßbare weniger beträgt als bey den vorhergehenden Sorten.«Die Frucht aber wird zeitiger reif,.Zua« weilen iſt ſie unſchmackhaft, wäſſericht und mehlicht.

4) Die frühe Üielone iſt nicht gar groß, und wird daher ſrüher reif, als die übrigen Sorten, Sie öſt mehr rund) als lang, etwas neßartig überzogen, ohne merkliche Neifen, und inwendig gold gelb, vom Geſchmacke angenehm, doch zuweilen etwas meblicht.

5) Die weiße Ülelone. Herr von Münchhau« ſen hat ſie nnter dem Namen der aſtrakaniſchen er- halten. Die Holländer nenneu ſolche Speckmelone. Sie iſt länglicht, und-pfleget gegen den Stiel etwas abzulaufen, weßwegen ſie ſich vom Stielenicht leicht ab« löſet, die Schale iſt dünne und dunkelgrün, das Fleiſch weisſicht, das Mark gelblicht, und die ziemlich großen Kerne weiß. Das Fleiſch) zerſchmelzet leicht auf der Zunge, und muß feb ſüße, efwas m üBfirt, und gleiche ſam IM effer 204 y Dieſe angenehme Schärfe meh

ret ſich, wenn die Frucht über reif iſt; und weil ſich dieſe 0. der r Reiſe nicht verä der; muß m an acht ge- ben, daß fie nicht überreif werde, Ihr Fehler iſt,

daß ſie wenige und ſpäte ZUE EE JImmittelſt wird ſie vom Herrn von Münchhauſen allen übrigen

vorgezogen, und geſünder geachtet. 6) Die

GEZESEN in A8 BE AGIERT GE SKTRSEE ESN UE WTE. TEKSDRES SAUEN 7 TEEGIUEEHE DES ETAT GIII CIIN: