Erſtes Kapitel.
Man ſießet hin und wieder in ben Bäuergärten Gräben, an welchen Geländer gemacht find, die oben über den Gräben ſpis zuſammenläufen, und als ein Dach gemacht ſind. Hieran werden die Kürbißranken befeſtiget, welche über vas Dach und den Graben weg- laufen, welches denn auch vornehmen Gärten; falls fei-
ne Hede den Graben verdeckt, zur Zierde“ gereichen wurde, Falls aber die Früchte zu groß werden; muß man fie ebenfälls unterſtiüßen, wenn die Stangen des Geländers zu weit auseinander liegen, oder zu ſchwach ſind. Es' werden aber vie Kürbißferne zu Ende des Aprils 8 Fuß weit von einander gefeßet, und man thut wohl, wenn ſie, ehe ſie geſteckt werden ,- in einem Edqervek volt ſchwarzer, feuchter Erde ſo lange eingelegt werden, bis ſie ausfeimen, worauf man dann die beſten ausſucht, und in jedes Loch 2 Stü pflanzet, und zwar fo. daß die Kerne ein Paar Zoll tief unter lo- >ere Erde zu liegen kommen. Sie wachſen ſodann nad etwa 6 Tagen hervor, und da ſie überflüſſige Ranken treiben, ſv ſchneidet män folche an ihren Ges lenken ab, ſchneidet oder Kößt fie klein, und verfüttert ſie den Kühen mit Hexel. Auch die erſte Blüche, wel- <e mehreniheils taub iſt, wird nebſt den Spigten der Ranke abdenrömmen, damit ſie den ſolgenden nicht die taft entziehe. Wenn die Ranken nicht in einem ſehr fetten Boden ſtehen, muß man einer nicht über 2 Kür- biſſe laſſen. Auch leiden ſie bey trockner Witterung, da man dann das Begießen nicht ſparen ſoll.'Um aber der Mühe. des Begicßens überhoben zu ſeyn, ird ein Topf voll Waſſer bey einer Pflanze geſeßt, ein wollener Lappe, oder dergleichen Band, mit dem einen Ende in den Topf, und mit dem andern Ende an den Stamm der Kürbißpfianze gelegt, wodurch die Wurzel beſtändig mäßige Feuchtigkeit empfängetf. Einige vermeinen auch, die Frucht ſüßer ſchme>end
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