Teil eines Werkes 
4 (1785) Der Hausvater in systematischer Ordnung. 4
Entstehung
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Der Küchengarten, 2

ſung geben, däfnit ſie, wenn. fie anders gut tragen ſollen, jede vor ſich bleiben, und ſich mit den andern nicht verwickeln und einander verblüſchen mögen. Wer- langet mau viel und. gute Früchte, ſo muß man den Gurken gutes und Fettes Land anweiſen.Je beſſer das Zand iſt, deſio mehr treibea die Ranken umher.

Hier iſt die Anweiſung, eine kleine Gurfenftella- ge gegen die Mittagsſeite, zur Auffaſſung der ganzen Sonne anzulegen, und die Ranken davon ohne Weit» läuftigfeit in die Höhe zu leiten.

Man beſorget kleine, nur dünne Stäbe, von welcherley Art Holz es immer ſeyn kann. Von ſolchen Stäven- werden die kleinern Zweige ſo abgehauen oder abgeſchnitten, daß die unterſten Enden etwa einer Querhaud hoch daran gelaſſen werden, damit ſie ſtatt ſo genannter Micken dienen, daß die Duerſtäbchen darauf ruhen können. Dieſe Querſtäbchen, oder ſchwache gerade Ruthen, etwa von Hafelſiräuchern, Weiden, oder andere junge Lohden kann man allen- falls abſchälen, um ſie deſto länger für folgende Jahre gebrauchen zu können. Die Gurken werden zuerſt in einer jangen Reihe weg eingelegt, am Ende derſelben ſo wob! als hin und wieder in der Mitte in gerader kinie am. Fuße der Gurken die Micken eingeſchlagen, und mit Querſtäbchen beleget. Cine halbe Duerhand hinter der erſten ZSinie fFommen nach gleicher Art Mi- &en mit Querſtäbchen 3 hierauf folget nun eine dritte ginie, welche eine ganze Querhand höhere Mien hat, aud) even ſo weit von der zweyten zurückſtehet. Mach der dritten Linie läßt man in gleichen Entjernungen die ate, endlich aber die 5tey und wentt das 2and geil iſt, die 6te Linie folgen, ſo daß man hiemit eine Flei ne ſchiefe Wand gegen die Sonne hak. Hiernächſt muß man ein ganzes Bündchen kleiner getro&neter Ru- then, die in verſchiedener 230g: ſeyn müſſen, nachdem

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