Teil eines Werkes 
2 (1807) Der practische Ackerbau oder vollständiges System der verbesserten neuen Landwirthschaft. 2
Entstehung
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404 Oreischute Abtheilung,

gebacften Siviebeln, fie 4 Bochen fo gefüttert find, fo terden fie an Hafermebl und füfe Mildh oder Korn, von welhem Buchweigen das befle ift, gemôbnt. Da bdie Roften des

$orns und die viele Mibe dabei febr beträchtlih find, fo machen fie fih feiten beim Garmer bezabit,

Sunge Rubnen faffen fih mit geFochten Kartoffein und Gerffenmebl leicht fett machen, twenn es regelmäfig gefchieht. Die Methode des Stopfens oder Nudelns ift etwas Unfinniges, da überdem diefe Tbiere fo viel freffen als fie fonnen,

Der Unterfhied des lebendigen und des Schlachtergemichts ift beim Duter 7, Gewicht 21 tb, gefhlachtet 14 ib,

Baffergefieder. Mandie Mrten deffelben Fônnen, tvenn der Farmer dayu Gelegen- beit und Dequemlidfeit bat, mit Vortheil gebalten werden, Vn andern Füllen verdienen fie gar nicht bemerft ju werden, ba fie Soften und MNübe felten wicder einbringen.

Cnten. Man bat davon die meife oder englifhe und die bDunfelbraune ge- fleŒte wilde Urt, welche man am mebrften fhist. Das Fleifch der febtern ift wobifchmet Fender als das der erftern, Auf grofen Eeichen und Bafferpfublen, 10 fie nicht viel Bartung bedürfen, fann man fie mit Vortheil balten. Die Enten legen fhon frübe im Fabr, wenn fie gut gefuttert tmwerden, Man muf dann fehr Acht darauf geben, weil fie viel Cier legen und gerne ins YBaffer fallen laffen. Ein Enterich ift für 4 bis 5 Enten binreihend, Sum Sefen find 12 bis 13 Cier Dinreichend. figen 30 Æage. MBenn die jungen Enten aus dem Ci find, fo(âft man fie mit der alten an einem fonnigen iwarmen Plab, und giebt ibnen Brodfru- men, Grûge, gefochte Rartoffeln, Gerftenmebl, Sand und reines Baffer in flahen Gefa- fen dabei, Die Entenaufzieher baben gembnlid) auch eine Menge Regenwürmer, Schnecten und dergleichen in Vereitfhaft, wenn fie ettas berangewachfen find, fo wie Korn, fowobl ge- mablen als in Rôrnern, Sie wollen befonders rein gebalten und gut geftreut fenn. Die Oe- wobnbeit, Œnten von Sennen aufziehen gu laffen, bat felten rechte Aer. Man muf fie nicht eber ins Greie laffen, als bis fie voflfommen ftarf oder 6 WBochen alt find.

Enten find flarfe Greffer, nebmen aber auch vorlieb. Sum Vettmaden ift Rorn unftreitig das befle,%iel fommt dabei auf regelmäfige Abwartung und ftetem reichlichen YBaffer und Gand an; fie müffen alsoann môglihft rubig im Dunfeln und luftig gebalten werden, Mäbrt man fie mit animalifchen Œubftangen, fo erbâlt ibr Sleifch die Farbe und den Gefchmack wie twildes Entenfleifh. Sie Fônnen auch mit Cicheln fett gemacbt werden und erbalten davon ein wobifhmecfendes Gleifch,

Man bat vorgefchiagen, die Enten zum Verebren der Negentoürmer und Schnecfen auf den Mer gu balten, mweil oftmals eine gange Geldfcucht davon ruinirt wird, und der Sarmer in