Eilfte Abthcilung,
Anbau des UÉerfandesé. (Sottfesung.)
STITC ER
Diofe Stuchtatt ifé fo ficher nicht, tie die mebrffen andért, und felbft, ivenn fie suträgt, nicht von dem Berthe; eingelne Sülle ausgenommen, two der grüne BerFauf in der Nébe der Gtédte gum Berfpeifen auf den Tafeln angebracdt if. Gie gebôrt jedod zu den Grüchten, deren Anbau den Doden verbeffert und ibn reiniget. Die Erbfen, twelhe jur Feldcultur ge- braucht werden; unterfcheiden fi in gmei Hauptarten: in die frübere und die fpâtere. Sur erfieu gebôrens bie frübe Charlton; bie golden Hotfpur und die gemeine weifes: gur leftern alle graue Arten, die Marfboroughgraue, die Sorngraue, bie Aborngranes die etfté biefer Arten wird als die befte in der Seldivirthfhaft angefehn.
Die Erbfe wâchft auf alflen Bodenarten, gedeibet aber vorüglidh auf den troŒnen uns mittleën leichten und dabeï mürben, der einen FalFartigen Deftandtheil enthâlt, obne telchen ffe nicht gebeibt.: Man bauet fie mebrentheils nad MBeigen, Hafer oder andern Rornatten, Cie Fann gleichfalls auf Rec und Efparcette in manchen Fâllen mit Bortheil folgen, und ift auf neu aufgebrochnem£fande, to man den Burmfraf befürdhtet, eine oft febr iwobithätige Srucbt. Gie verlangt aber gute Düloerung des Vodens und to môglih etwas Dinger. Ein Compoft von Erde, Mift und Kalf, entfpriht diefem Endymede befonders da, 100 der Voden toenig oder gar feine Salfmaterie enthält, Die Crbfe wird dadurdh nicht nur cinträglider, fondern auch vôlliger und veift früber,
Gaatjeit. Veim Sâendiefer Grucht Fômmt es gai febr auf die Abfiht des Gers an: tilf man die Crbfen grün gum Verfauf benuben, und dies ift am vortheilbafteftens fo fâce man in dem Elima von fondon) alle ro oder 14 Tage von der Mitte des Ganuars bis zu Ende des Märjes, fângt init dem trocénern-und leichten Sande an, und bôrt rit dem feuchten und fhive-
Biveiter Teil, 2


