Teil eines Werkes 
2 (1807) Der practische Ackerbau oder vollständiges System der verbesserten neuen Landwirthschaft. 2
Entstehung
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398 Dreisebnte Abtheilung,

peter cingerieben und nadber in einen Ærog gelegt, two fie 3 Bis 4 Mocen bleibe und bäufio umgefehrt werden. nimmt man fie aus bem Troge beraus und läft fie. an gelindem Seuer eben fo lange troŒnen, bängt man fie auf bis fie gebraucht tverden,

Auf dem feften fande râuchert man den Specf in daju eingeridteten Mauchfammern, À

Man pôfelt auch das Shweinefleifch ein, welches faft no vortheilhafter ift als Sperf. Machdem das Echwein von den Paaren gereinigt und Deine und Vorderfüfe, Hals und alle magern Knochen ausgefchnitten find, twelches beinabe 2 des gangen Siveins beträgt, fo wird der übrige Theil, oder das eigentlihe Schmeinefleifh, in Stüen, bdie in den Gañtubben paffen, gefcnitten, an beiden Geiten mit Gal eingerieben und@alpeter daywifchen geftreuet. Der Doden des Oefäfes wird audh mit Sal beftreuet und wenn die lcifhftücen binlänglid Befalgt find, mit der Ghivarte aufwûrts binein und fo dite gufammen gelegt und an einander gepreft, Daf Fein Ribchen dagwifchen bleibt. diefe Sage tird eine Dedecfung von Galz, ait Galpeter vermifcht, gebract, um es bart ju machen, Mach etiwa 5 Bochen fângt es an zu lafen und in Éurger Seit ift die gange Oberfläche des Tubbens bedecft; folite es aus Maugel des Œalzes nicht in diefer Beit anfangen ju lafen, fo muf man eine gerviffe Quantität Safe machen und über das Sleifch giefen. Boferne aber das Gange nicht durclaft, fo bâlt es fich nicht, Deim Zugiefen der Safe darf man das Gleifch nicht aus feiner Sage bringen.

Die Cchiweine find mancherlei Rranfheiten ausgefebt, man ift aber über die Mrt, fie zu beilen, noch nidt aufs Meine. IBenn fie der Kâlte febr ausgefest find, fo greift dies die funge febr an, fie nebmen dabei ab und befommen einen beifern trocnen Suften. Yärme und gute Phlege mit weniger trodnem und erhifendem Butter, ift das befte, was man dabei thun Fann.

Benn die Shiveine die Rrâbe befommen, fo muf man ffe von den übrigen, welche fie nicht haben, trennen, und nachdem ffe mit Geife und YBaffer gut gerafchen find, fo falbt man fie mit der bei ben Gchafen empfobinen Salbe, Etrwas gemeinen Shivefel Éann man ibnen unter das Gutter mifchen,

Dei den grofen Flappobrigen@civeinen mwerden die Pintertheile bei beifer Mitterung guweilen fprôde und œund; in folhem Salle fhmiert man fie mit Dlertveiffalbe.

Menn die Cuter der Sauen bart fhwellen, fo gebraucht man Goufardfhes Baffet mit Sampfer vermifcht, twifcht es aber, ebe die Gerfen faugen, forgfältig mieder ab. Œine balbe Drame Ealomel, um die gmeite oder dritte Macdt, auf 2 oder 3 Mächte gegeben, ift dabei auch febr beilfam.

Sid Don dun

Diefe Art Bieh Fann nur da mit Bortheil gebalten werden, two viel leihter Sand und

Dügel find, die nidt unter Pflug gebaiten, auch nicht jure Sohafiveide GenuBt werden Fôonnen. *) Bradley on Husbandry and Gardening.