Bichauché, 397
an Gemidte vermebre, Dei Fleinern ift es aber mweit mweniger.*) Ein Schtvein, das in gu- tem Grande, und darin muf es fepn, gum Mâffen aufgemorfen wird, vergebrt 6 bis 7 Bufhel Erbfen.**)
Ueber die Art, tie man das Gutter gum Maften reichen folle, iff man verfhiedener Mei- nung. bebaupten in troŒner folider Gorm und das Getrânfe darneben, fen das befte, andere find der entgegengefebten Meinung, und biefe lebtern baben wobl recht, weil die Thiere geit fchneller freffen und mebr ruben Éônnen, fo wie diefe Mt ju füttern überhaupt die tvitth= lidfte if. Mr. Poung bemerft febrridtig, baf Mebl und YBaffer, die bis jur Güurung eine Beitlang geftanden haben, gum Mâften Auberft fordertich find, und da, mwer einmal diefe Art qu füttern verfucht babe, eine andere ibr voriehen ierde, Erbfenfuppe mit warnier
dl mwürèe unftreitig fer mâften, aber fobald irgend etwas dabei gefocht merden muf, fo gebt durch die Roften des Brennbolges fon immer ein Theil des Geminns mwieder dabim Dei jedem Gutter, das man den Schweinen indeffen gum Bettwerden veicht, mu dabin gefehen tuet= den, bdaf fie vèllige Portionen in Furgen Swifhenräumen befommen, um immer vollauf und dadurch Rube zu erbalten,
IBie lange ein Schrwein gemäftet werden muf, das bângt ebenfalls febr von Der Grèfe und dem Gettanfañe ab; gemôbnlid find 6 bis 12 Mochen binreichend,
IBâbrend des Mäftens muf man die Shwoeine voryüglih rein und warm balten, fle twver- den nicht nur fchneller fett, fondern machen auch defto mehr Dung,
Die befte Zeit, Schweine ju verfhneiden, if, twenn ffe jung find. Die männlihen Fet- fon werden, wenn fie 3 Wochen alt find, obne Gefabr gefcnitten, und die Sauen lift man 4 Bochen und âlter werden.
BL man die Sauen nicht weiter ur Sucht haben, fo(At man fie auch fdnciden, es muf dies aber von febr geïbten Perfonen in diefem Fach gefchebn.
Es ift puraus nèthig, den Sdweinen einen Ring in dem Nüffel zu machen, damit fie rubiget liegen und fich beffer gunebmen,
Ein grofer Yrrthum tvaltet bei manchen Farmers ob, Sbiveine Fônnten nicht anders mit Bortheil gebalten werden, als wenn fie von dem erbalten würden, was man Mbfalf nennt. Es feidet aber ga feinen Ziweifel, daf Seine, mwenn fie gebdrig bebandelt werden, ihr Gutter fo gut bezablen, als jebe andre Art Vieh. Man bat dies aus den verfchiedenen Angaben, die über diefen Gegenftand gemacht find, gur Genüge erfeben,
Das Siveinefleifch wird auf verfhiedene Vrt que Aufbemabrung beveitet, Soil es ais SpeŒ dienen, fo fengt man in Rent die Haare dur ein Strobfeuer ab, melches man dort Stvälen nennt, die Specfftücen ausgefhnitten find, merden fie mit Salg und Gal-
*) Communications to the Board of Apricult. Vol. I.**) Ibidem.


