396 Dreigehnte Abtheilung,
bin gebalten und zu Specffhiveinen verfauft, ienn fie nicht auf dem Sarm felbft fett gemache werden,
Die Koften find dabei febr verfhieden, Eine au, melhe fâugt, Foffet ettva 18 Vence bis 3 Sh, die Boche, und wenn fie trâdtig ift, 1 Sb. bis 18 D.; entwôbnte erfen Foften anfangs 1 bis 2 Gb, 6 Pence das Gti, und nachber, bis fie vôlig ausgewachfen find, jedes 1 bis 2 Gb. die Boche. Golhe Verchnungen treffen aber in vielen Fällen nicht gite
Das Gelbffaufiehn der Shweine verdient gang die Mufmerffambeit des Harmers, marr bat fie alsbann nicht nur mobifeiler als iwenn man fie auf den Märften Fauft, fondern man ift auch deffen gewif, daf man gefunde und gut genäbrte bat, die beffer iwachfen und fett merde.
Die Cchiweine werden gerôbnlidh zu gmei verfchicdenen Zeiten, im October oder Februar und Mar, fett gemacht, die erftere Zeit ift die vorüglichfte. Man empfieblt dagu mancherlei Gubffangen, gemébnlid bedient man fih aber meblartiger Materialien mit abgerahmter Milch, oder Abfall aus der Milcherei oder Küche u. f. w. Zu den fleinern Shiweinen ift Haferfchrot mit diefen Flüffigfeiten gegeben, vortrefflih. Auch Gerffenmebl und Kaff wird mit vielen Etfolg gebraucht.- und Dobnenmebhl erbist fie zu febr und macht fie fchwer ath- mends; für die grofen und ausgemwachfenen Sciveine Fann aber nichts beffer als Crbfenmebl oder gange Erbfen fepn, Mit Bobnen ift dies auch der Fall. Diefe beiden Kornarten find befonders desbalb fo nâbrend, tweil fie eine grôfere Portion Oel enthalten, als andere Rornatz- ten, tvesbalb fie auch langfamer verdauet werden.*) Gemälite Gerfte wird gleichfalls beim Schiveinemäften febr gerübmt, twabrfcheinlidh mweil die gucferartige Materie dDadurch febr vets mebrt wird.**) mâften auch, aber man fann fit) auf diefe Rütterung nicht verlaffen, Man bat zu diefem Endymvel auch Kartoffeln und Môbren gelegentlih verfucht, da fie aber nur gefocht und doc) auch in Berbindung mit Schroot Dienfte leiften, fo thut man beffer, fie gur Gütterung der Gafelfhweine angutwenden, Mr, Bons von Rent zeigt das unvortheilhafte diefer Methode im 2often Bande der Annalen des AcFerbaues binlänglich. Man bat noch eine andere Methode, die in eingelnen Sâllen zu empfeblen ift, daf man mit Branntweinsfchlamm und Rorn die Sciweine fett macht. giebt man Korn und Schlamm und dann gulebt das Mebl,**#)
Bie vil Schtveinefleifh eine beftimmte Portion Erbfen, Bobnen, Mebl oder andere Materialien ergeugen, mweif man nicht beftimmt, tweil gar viel von der Mace, Grôfe und dent natürlihen Gettanfabe des Schiveines abbängt. Ir, Rnight rehnet, bDaf ein winchefter Dufbel von oben angefübrtem Maftungsforne einem guten Shweine von 20 Steige 9 bis 10 15
*) Darwins Phytologia.#*) Synopfs of Husbandry. *#*) Annals of Apgric. Vol, XXIII.


