390 Cilffe Abtheilung,
grofen Sänge und Schiwere der Nebiren, miflicher ju bauen. 3) Die Gerfte mit Éüryern uno breitern Aebren,@prat oder Dartledore Darlen genannt. ie wird felten fo lang als die ah- dern orten, das Strob iff Fürger und grôber mit aufrechten Helren,‘wesbalb es fih nicht fo feicht fagert. 4) Die viergeilige Gerfte und 5) die fechspeilige.: Sebtere vertragen die Râlte gut und find verfdhiedene AMrteu von Mintergerfte,|
Dei feiner garten und tweichlihen Matur Fann dies Rorn auf fhiverem und feifem Bo- den nicht gebauet werden, fo wie es auf dem falten naffen und Bindenden nicht gedeibet, Man bebauvtet, es verlange gum reichlichen Crtrage lebmigen Sand oder folhe Dodenarten, mwelde binveichend trocfen und leicht find. Das vollefte und dünnfchalichfte Korn mâcdft wenigftens nur darauf,
Mach grünen Grühten, Müben, Rartoffeln, Erbfen u.{ w,. gedcibet die Gerfte am beften; nach Meijen, Roggen oder Hafer aber felten, das Forn wird brandig und fhmächtig felbft auf dem dazu pañlichften Boden.*) Mach Flachs, Hanf oder Maps lift fih die Gerfte auch fâen. dies nach verbeffernden Grücdten, fo ift felten Dünger vonnôthen.. Süet man aber in die Acigen- oder andere Stoppel, fo muf man düngen und war mit Furen und vermifchten Jift,
Die Gerfte erfordert, nach) mwelcher Frucht man fie aud fâen mag, tweil ijre Yurein febr gart find und ju AMnfange viel Mabrung bedürfen, eine âuferft feine und locfere Bearbei- tung des Dodens, um gut und gleichformig fortsufommen, Dies bewvirÉt man durch Pfügen, Eggen, Rreugpflügen und Baljen. Sn naffer Dabrseit und auf fhwerem Voden ift das Auf pflügen von Éleinen Beeten, von 18 bis 20 Golf iweit, damit es nach 2 oder 3 Tagen gum Eg- gen und dann twieder gum Dflügen gefchicft merde, febr dienlihs und tvenn der Mer dann noch nicht trocen genug if, fo muf man mit folhem Mufpflügen auf âbnlihe Veife bis zur Gaatzeit fortfaÿren. Die Aniwendung des Schauflers flatt der gmeiten Pflugfabre erleichterr niche nur das Oefchäft, fondern erfpart auch Unfoften,
Benn man diefe Grucht nach grünen Grücdten bauets fo pflegt man ibr nur eine Dflug- fabre qu geben; die beften Oerftebauer in Morfolf find jedoch mebr für gmwei, eine zu Mnfange des Grüblings, Die andere wenn gefüet iverden folf,
Menn man die Gcrfte nad Erbfen oder andern Sülfenfrüchten en will, fo giebt man die erfte Pflugfabre im Serbft und gwar fo, daf die groft-moglidffe Oberflûche dem Cinflué der Atmosphüre und dem Groft lof geftellt merde; die Gurche muf gleichfalls fo geftürit fevn, daf durch die im Winter fich findende Mâffe Fein Schade entftehe. Die gmeite Pflugfabre wird dann im Mûrz gegeben, twann der Pafer gefñet worden if. Dur dies Pflügen werden in
manche *) Donaldfons Prefent State of Husbandry in Great Britain.


