Teil eines Werkes 
4 (1799) Oekonomisches Reallexicon, worinn alles was nach den Theorien und erprobten Erfahrungen der bewährten Oekonomen unsrer Zeit zu wissen nöthig ist in alphabetischer Ordnung zusammengetragen, berichtigt und mit eigenen Zusätzen begleitet wird. 4
Entstehung
Seite
599
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ai 599 dung, zubereitet hat, Das Reſultat von demſche.Nun kommt wieder eine lage Fiſche, fe und allem brachte nun Hrn. W. zu ſeiner eignenund ſofort, bis der Topf, oder beſſer das Ein- Ye 0us Art, die Muſcheln einzulegen,:die er(S.;macheglas,voll iſt,«Müßte.man ja, 1 Ul Wiertenb. Wochenbl. S.73ff. 386 u. 395.)aus Mangel einesGlaſes,einen Topf neſt alſo beſchreibt. Statt des gemeinen Pfeſſersnehmen:ſo müßte es. ein feſter ſeyn, der e legen wähle ic) den Spaniſchen,weil er mehr:die Brühe nicht in ſich ſaugt, und nicht nd m Schärſe, beſißt, und zugleich wider die Fäul- leicht zerbricht 3 alſo am ſicherſten ein Topf ſſe dars niß dient. Die Muſcheln ſelbſt, die. im Se- von Steingut."Nun wird der Eſſig dar- 'y nen ptember am beſten ſind, werden nun ſo be- auf gegoſſen, daß er einen Duerfinger über verſhis handelt. Sie werden eine halbe Stunde:die Fiſche ſteht. Der Topf bleibt noch Rodl mit den Schaalen im Salzwaſſer,.worein 24 Stunden offen ſtehen; hat ſich wäh- es by man, wegen der verdächtigen, eine Zwie- rend dieſer Zeit der Eſſig eingezogen: ſo gla), bel thut, geſotten. Wird die Zwiebelgießt man. wieder ſo viel zudaß er zwey tes ſchwarz: ſv ſind ſie, weil die gifrigen ic<werFinger darüber zu ſtehen komme. DZulekt leih heraus zu finden ſind, ſämmtlich wegzu- bindet.man den Topf feſt zu, verſchmiert ) di werſen; doch iſt dies ſe/ten der Fall..ihn auchallenfalls init Thon, und läßt 9 Hierauf werden ſie abgewaſchen oder abge- ihn 4==b Wochen iMKühlen ſtehen. des(<hleimt, aus den Schaalengenommen, Nach Verlauf dieſer Zeit kann man nach- fer de ganz rein gemacht, und eine halbe Stunde ſehen,-ob die Muſcheln gelb und weich ver die in der Luſt getronet; dann wieder eine genug ſind;wobey man ji zum Heraus- be halbe Stunde im Salzwaſſer geſotten, auf nehmen eines hölzernen Geräthes bedient, Ze fi ein Sieb gelegt, und abermals, zur Ver- Sind ſienoch nicht gut: ſo bleiben ſie

2 hütung der Fäulniß, eine halbeStunde länger,Gis man die Güte bemerkt, ſte 5 an der Luft getro>net. Während dieſer henz doch iſt das Gefäß nah jedesmali- | Zn Zeit kocht man zu einem Kannen- oder ger Defſnung wieder ſorgfältig zu verfeſti- noſe Quarttopf ſolcher Fiſche einen eben ſo groſ- gen. Bemerkt man, ſonderlich in der. eh ſen Topf mit ſcharfem und gutem Eſſig:obern Schicht, Blätter, die ſchimmelig v, 4 Unten im Einmachegeſäße wird zuerſt eine zu werdenanfangen: ſo.muß man ſolche Sd tage von Forbeerblättern gelegt; dann eine Heräusnehmen,-und friſche'hineinthun. Wua tage Muſcheln 3; dann wieder eine Lage ſol- Ueberhaupt muß man wegen des Beſchla«- jem her Blätter, und nun zwey Stück vongens Sorge tragen 3.weshalb auch guter (ee dem ganzen Spaniſchen Pfeffer, und auf Eſſig zum«Einmachen zu nehmen, und veitun ſelbige ein Blatt. Dieſer Pfeſſer wird, dahin zu ſehen iſt, daß olcheralles be- (0 entzweygebrochen, auf jede Schicht gelegtz de>e. Der Spaniſche Pfeffer bleibt ſo

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er befördert auch das Weichwerden dieſer Fi- Vek. Reallexicon 1V, Theil,

lange im Topfe, oder im Gefäße liegen,

Offf bis