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Zwieb
Raum genug baden, ſich auszubreiten, Wonn die Zwiebeln gelbe und welke Blät- ter vefommen, und ſich auf die Seite le- gen? ſo werden ſie aufzenommen, und auf ein m iuftizen"Boden zum Aberockaen dünn ausgebreitet, wo ſie vann binnen ein Paar Wochen gereinigt und abgepußt werden. Damit die Zwiebeln nicht erfrieren: ſo bringt man ſie auf einen Haufen zuſammen, nd bedeckt ſie mit Heu, Stroh oder an- dern leichten Sachen. Zum'Saamentra- gen werden die größten Zwiebeln ausge- ſacht, und im Oct,, Nov. oder im März 1 F. weit aus einander geſeßt, und jede wird beym Hervorkommen, je nachdem ſie ſtarkiſt, 4= 5 Stengel! treiben; ſie werden auch mit beygeſteckten Stäven oder an lan- ge Querlatten wider Heftigkeit des Win- des verwahrt. Cs müſſen aber die Saa- menſtengei nicht eher, als bis ſie ihre völ- lige Höhe erreicht haben, angebunden wer- den, weil ſie ſonſt gehindert werden, ſich auszubilden; auch zerplaßen ſie dur< das Anbinden leicht. Die Saamenreife wird an der Oeffnung der Cellen und an der ſchwarzen Farbe der Körner erkannt.
Will man frühe Zwiebein zum Wer- ſpeiſen erziehen: ſo muß man im Jun. den Saamen einſäen, Zur Zeit der Reife nimmt man die kleinen Früchte auf, rei nizt und trocknet ſie, füllt ſie in leinene Beutel, und verwahrt ſie, aufgehängt bis zur Pflanzzeit, in einer trocknen Kammer, Im Februar, oder ſobald man in die Erde kommen kann, werden die Zwiebeln, die um ſo tauglicher ſind, je mehr ſie klein und feſt ſind, reihenweiſe auf allen 4 Seiten eines Beets, 4-5 Z. aus einander, in 2--3 Z. tiefe Furchen geſeßt, die Furchen mit der umgefehrten Harke zugeſchoben, und die Beete eben gezogen. So wie im Fruühlinge die Blätter derſelben hohl und
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röhrig werden, und die Zwiebeln anfanzen ſic) auszubilden: ſo muß man die Blatter eintnicken und niederdrücken, weil ſie ſonſt zu ſtark in die Höße wachſen; und ſtockig und undrauchbar weiden. Im Frühtlinge, wenigſtens ſchon im May, werden die Zwiebeln vollkommen ſeyn, Mian bedient ſich ihrer den Somnier hindurch, weil ſie ſich zum Wintergebrauche nicht halten, &Schalortren werden am beſten durch Zertheilung ihrer Zwiebeln im Herbſte und Grühjahre vermehrt, weil ſie höchſt ſelten Dlumen befommen, Die Pflanzung int Herbſte iſt vorzuziehen, weil die Zwiebeln nicht erfrieren, und eßer brauchbar wetr- den, als die im Frühlinge gepflanzten. Dian foll ſie in einen losern, mürben und nahrbhajten, aber nicht friſch gedüngten, Boden ſeßen, und zum Pflanzen immer die ſtärtjten Zwiebeln ausſuchen-. Site werden im Oct, oder Nov. reihenweiſe, 8 Z. wei“ aus einander, und zwar ſo gepflanzt) daß die Keime der Zwiebeln nicht tiefer, ais mit der OberAäche der Erde in gleicher dinie, ſtehen. Sobald ſich im Frühjahre die Zwiebeln über der Erde zeigen: ſo lo» &ert man den Boden zwiſchen ihnen dann und wann mit der Harke auf, und reinigt ſie vom Unfraute. Wenn ihr Kraut gegen Johannis welk werden will: ſo muß man ſie aufgradea, mit dem Kraute zum Tro>- nen auf einen luftigen Boden bringen, und ſie hierauf zu gelegener Zeit reinigen, die trocknen Blätter, ſammt den Wurzeln, dicht vor der Wurzel abſchneiden, und auf dem Boden dünn aus einander breiten- An einem trocknen und luftigen Orte pflegen ſie ſich, beſonders wenn ſie recht reif gewor- den, und nicht früher, als bis ihre Blät- ter verwelfen, auſgenommen ſind, den
ganzen Winter über zu halten, Wenn es
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