Teil eines Werkes 
4 (1799) Oekonomisches Reallexicon, worinn alles was nach den Theorien und erprobten Erfahrungen der bewährten Oekonomen unsrer Zeit zu wissen nöthig ist in alphabetischer Ordnung zusammengetragen, berichtigt und mit eigenen Zusätzen begleitet wird. 4
Entstehung
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Zuſ

Zähne bis auf halbe Holzſtärke eingeſchnit- ten werden, ſo daß 2 Hölzer dicht an ein- ander gefügt werden, wenn die Tracht eines Holzes zu weit iſt, Dieſe Verbindung gebraucht man bey großen Spannungen, 3: B. bey Brücken, großen Spannriegeln und Hängeſäulen,

Zuſammenfügung nit Zapfen und Löchern, beißt die Verbindung, welche man mit einem Zapfenloche macht, welc<hes zur Breite den driccen Theil der Holzſiärke hat, um darinn ein anderes zu- gehauenes Stü mit ſeinem Zapfen einzu- fügen 3; der aber von der Dicke ſeyn muß, daß das Zapfenloc) voll gefüllt werde, Alsdaan wird das Zuſammengefügte mit 1x oder 2 hölzernen Nägeln zuſatmmenbefeſtigt.

Zuſammenfügung nach der VBerjährung, iſt von der geraden Nueth in nichts unterſchieden, als daß die Geo, ſimsglieder nach der Verjährung ſchräg ab- geſchnitten ſind; die Zuſammenfügung aver nach der Winkelverjährung iſt, wenn Zapfen und Löcher nach der ſchrägen Win- fellinie über die Breite der Hölzer zuge- ſchnitten und verbunden werden,

Zwetvzahn, Bidens L., ein zwar ſchilicher Name; ſtatt deſſen man aber lieber den Namen Sahnkrant odr Zahn- ſaame wählen ſollte,

1) Dreyblätteriger Zwepzahn mit aufrechtsſtehbendem Saamen, Dflaumſpiegel, Waſſerdo/tfe, Stu- parſch, Waßſerdärrwurzel, Kuni- gundtrautweiblein, Habnenkamm, Gelobfärberkraur, B. tripartita L.-Die- ſe jährige Pflanze wächſt an ungebaueten ODertern um die Wieſen, Sümpfe und Gräben, und blühet vom Sommer bis in den Herbſt. Wurzel: faſerig, äußer-

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Zwieb 5095

ſich gelblic, innerlich weiß; Stentzel: aufgerichtet, faſt viereckig!, etwas borſtig, grünlich- rötßlich, 2--- 3 F. hoch; 2Blät- ter': gegen einander überſtehend, an den Stielen herunterlaufend, in 3 5 lanzet- förmige, ſägartig ausgezähnte, gelblich- grüne, meiſtens glatte, zuweilen unfer« wärts ekwas haarige Lappen tief gefheilt; Ztümchen: gelb, in 5, auch zuweilen nur 4 Cinſchnicte getheile; Saameen: länglich platt, mit 2--4 Zähnchen beſekt, und auf dem Blumenbette ſtehen lanzet- förmige, an der Spike gelbliche Spelzen,

2) Abhäntgender 3weyzahn mit lanzetförmiggen Blättern, bängen- den Dlumen und aufgerichreren Saaimen, Scernkraur, Waſſer- wundkraut, kleine gelbe Waſſerdo- ſte, B. cernua Ll. Dieſe Art iſt, wie die vorige, jährtg; zeigt ſich mit verſel« ben zu gleicher Jahrs8zeit und an den näm-« lichen Oertern; beſonders aber häufig um die Brücher, und in denſelben. Sten-

gel: aufgerichtet, rundlich, auch) zuweis-

len ausgefurc<ht und haarig, 2--3 F, poch, verbreitet ſich in paarweiſe geſtellte Zwei« ge; Blumchen: gelb; Sgaaimen: eini germaaßen viere>ig, und an den Ecken mit fleinen Häfchen, oberwärts aber mit 4 Zähnchen beſekt, Beyde Arten haben einerley Beſiand-' theile und gleiche Kräfte, Die ſriſch zers riebene Pflanze giebt einen Friſche Geruch von ſic), Man rechnet ſie unter die Wund» fräuter, und unter diejenigen, welche er» öffnen und auf den Uria und die monatli- de Reinigung treiben. Mit den friſchen Pflanzen kann man hochgelb färben. Aus den Blumen kragen die Bienen Honig.

Zwiebel, eine Wurzel, wovon ſole gende Sorten die befannteſten ſind: 1x) Cees 2 Seros-

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