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dieht ſie theils burch den Saamen; theils durch die Keime. Die lekßte Weiſe iſt die beſte, Der Saante wird im Nov. oder Dee,, oder auch ſehr zeitig im Frühjahre geſäet, und geht in einigen Wochen auf. Die zu dick ſtehenden Pflanzen werden auf- gezogen, und auf ein anderes Beet, 1 F. weit von einander, geſeßt. Bey der an- dern Erziehung werden die Keime oben von der Wurzel abgeſchnitten; doch ſo, daß wenigſtens 3 Z. Wurzel daran bleibe, Dieſe werden den Winter über im Keller aufbehaltenz; in folg:ndem Frühjahre aber werden hiezu 5 F, breite Beete gemacht, und die Keime, 1 F, weit von einander, und 2 Z. tief, eingeſeßt, da ſie dann in kurzer Zeit hervorwachſen. Gegen den Wincer hebt man die Stöcke aus, ſchnei- der alsbald die Keime von den Wurzeln ab, und verwahrt ſie im Sande, Es kann dieſe Wurzel zwar den Winter über im tande ſtehen; doch iſt es nicht zu rathen an allen Orten, zumal wo ſich Mäuſe aufhale ken, Einige pflegen die Stengel lange zu- vor, ehe Blürhe und Saame erfolgt ſind, abzuſchneiden, und hoffen dadurch größere Wurzeln zu erlangen; es iſt aber gewiß beſſer, wenn man dieſe ſtehen läßt, bis ſie dürr, und der Saame reif geworden iſt; alsdann ſoll man ſie ganz nahe an der Er- de abſchneiden, und hierauf werden die "Wurzeln noch merflich an Größe und Stärke zunehmen,
Zuhauen, heißt einen Baum derge- ſtalt zurechte hauen, ſchneiden und paſſen, daß die Verbindung an der Bauſtelle ge: legt oder aufgerichtet werden kann.
Zungen, ſind die dünnen Mauern, womit man in einem Schornſteine oder einer Feuermauer die Röhren abſondert; auch nennt man ſo die Abſonderungsnzau-
Zuſ
ern ber Secretröhren; ebenfalls auch die
Mauern eines Brunnens, welcher Zweyen gemeinſchaftlich gehört.
Zurückziehen einer Mauer, ge- ſchieht mit breiten Abſäßen, und zwar ſv, daß man jede Lage von harten Steinen macht, um gewiſſen Werken, die auf einem ſteilen Boden oder im Waſſer verfertigt werden, einen beſſern Grund zu geben, z,. B. bey Dämmen, Brückenpfeilern, u. dgl.
Ziuſammenfügung durc<h Ein- ſchmtie, eine Verbindung, da man 2 Hölzer durch 3 Einſchnitte auf halbe Dicke dicyt an einander fügt, und mit hölzernen eder eiſernen Nägeln zufammenbält. Man kann die Einſchnitte ſo, wie einen Schwal« benſchwanz, oder dreyeckig machen,
Zufammenfügung durch Kexr- ben, ijt eine Art eines Einſchnittes in Ges ſtalt einex Kerbe, welche das ſcharf ge- machte Ende eines Holzes ohne Zapfen und döcher hält. Dieſe Verbindung mache man auch durch zwey eingeſchnittene Zq2 pfen, die mit dem ſchmalen Theile in ihre
Zapfenlöcher eingeſcht werden. 5
Zuſaminenfügung mit einem Zapfen und 2 Löchern, geſchiehet, wenn man 2 Mauerſohlen, oder 2 Bänder von einer Reihe Pfähle mit einander verbine den will, und in jedes Stück ein Zapfen: loc) macht, um einen Zapfen, den matz einen Schlüſſel nennt, in beyde Löcher zu ſtecken, und feſt zu nageln,
Zuſammenfügung mit Schwal- benichwänzen, heißt diejenige, wenn man nach der Länge des Holzes triangelför- mige Einſchnitte macht, um zwey Bretex dicht an einander zu fügen,
. Zuſammenfügung mit zahn: förmigen Einſchnitten, die Verbin. dung zweyer Hölzer, welche in Geſtalt der
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