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ſich oben in S6 runde Einſchnitte. Man hat hiervon ungemein viele Sorten, die aufvielerley Weiſe roth, weiß und gelb ſind.
3) Hergzeitloſe mit bedeckten Zlumen, C montanum 1, Waterl,: Spanien, die Schweiz; Swiebel: klein, länglich, rundlich, ſehr dunkelbraun z Blätter: lang, ſchmal, ſtrichſörmig, ſehr abſtehendz Blumen: röchlich, mit einer langen Röhre, die in 6 Übſchnirte getheiltiſt, mit gelben Staubfäden. Nan hat eine Abart mit geſtreiften rorhen Blu- men.
3) Dunte Zeitloſe, C. variegatum L. Vaterland: die Juſel Chio; Iwie- bel: länzlich, etwas flac<mz MPlätter: breit, hochgrüun, gewäſſertz Ziumen: groß, mit 6 langen aufrechten Abſchnitten, gleich den Fritillarien ſehr ſchön gewürſeit, mit roth, weilt, und carmoiſinroth 3 Ab- arten; a) mit gefüllten Blumen; d) mit flachen Blättern/ von welcher es eine ge- würfelte, einfache, und gefüllte Sorte giebt. 17. 20200 Die erſte dieſer 3 Arten mit einfachen purpurrothen Blumen wird zwar bey uns wiidwachtend geſunden z ſie wirdaber, nevſ? allen von ihr vorhandenen Sorten, welche alle eine ſonderbare Verzierung geben, au) in gute Gärten aufgenommen. Ueberhaupt ſind alle zuvor beſchrievene Arten artige Herbſtverzierungsblumen für die Fronten der Blumenrabatten. Um einen ſc<önen Flor zu erhalten: ſoll man die"Wurzeln alle 2=- 3 Jahr im Jun. oder Jul,, wenn das Laub vertro>net iſt, ausnehmen, und abtrocknen 3 aber auch bald wieder, länge- ſtens vor Ende des Aug., einſeßen« Die Wurzel iſt ſehr lebhaft, und pflegt auch außer der Erde Blumen zu treiben; ſie leidet aber dadurch Schaden, daher man ſie nicht allzulange außer der Erde aufde-
Ziege'
halten muß; die Vermehrung kann auch durch den Saamen geſchehen, um neue Sorten anzuziehen. Auf den Wieſen ver- mehrt ſich die wildwachſende Pflänze durc den ausfallenden Saamen dergeſtalt, daß man die Pflanzen zu vertilgen ſuchen muß, ehe ſie den Saamen fallen laſſen, weil die Blätter unter dem Heue nichts taugen.
Ob die gemeine Zeicioſe giftig ſey, oder nicht, darüber kommen die Schriftſteller nicht mit einander überein. Das Vieh läßt ſolche unberührt ſiehen-. Die Wute zel hat, beſonders wenn ſie zu Anfange des Sommers, oder ehe die Blumen hervorbre« <en, ausgegraben wird, einen ſcharfen und ekelhaften GeſchmaX; auc ſell ihr Saft, wenn man ihn nur koſtet, die Zäh« ne ſtumpf und den Speichel bitter mochen. Hunden und anderm Vieh iſt der Genuß dieſer Wurzel auf mancherley Art ſchädiich, ſelbſt ſogar tödtlich, geweſen. Fus der Wurzel kaun man, nach Parmentiers Vorſchlage, Stärfe machen, die Blätter zum Färben der Eyer gebrauchen; auch kann man damit, wenn man ſie entweder friſch zerquetſcht, oder das Vieh damit reibt, oder wenn man es mik dem Waſſer, worinn die Blätter gekocht worden, wäſcht, dem Hornviehe die Läuſe vertreiben, Die Türken ſollen die Blumen in eine Art von Wein weichen, und dieſen gern trinfen, um ſich darinn recht ſtark zu betrinken,
Ziege, ein Thiergeſchleht, welches nur da in Heerden unterhalten wird, wo feine Gehölze ihrem Anfraße ausgeſeßt ſind, deren Rinde und Zweige ihr liebſier Anbiß iſt. Auf den Anhöhen und ſteilſten Bergen halten ſich die Ziegen am liebſten auf. Alle Arten von Kräutern ſind ihre Nahrung, und es ſind derſelben nur we- nige, die von ihnen unberührt bleiben,
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