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ſende Blätter, welche einen dichten Raſen ausmachen, und zwiſchen. dieſen befinden fich die einfachen, ganz nacenden, rundli- ehen, glatten, ungefähr x F hohen Sten- gel, deren jeder ſic) mit einem rundlichen Blüthknöpfchen endigt. Nahe bey dieſem umgiebt den Stengel ein ſcheidenartiges trockenes Blättchen, und das Knöpfchen felbſt, oder die vielen an einander geſtell» “ten, faſt platt anſißenden Blumen ſind von vielen ſteifen Decolättern rings umher umgeben; außer dieſen ſieht auch bey jeder Blume noch ein weißes, glänzendes und vertieftes Deblatt. Der Kelch iſt grün, weiß und purpurfarbig, einblätterig, und erweitert fich aus der engern Röhre in einen gefaltenen, gleichſam vertrocneten „Rand, Die 5 Blumenblärter ſtellen un- kerwärts gleichfam einen Trichter vor; ſie find blaß- purpurfarbig oder roſenroth. Das Kraut haf einen zuſammenziehenden Geſchma, und wird von den Schaafen gern gefreſſen.
Wicfenraute, Thalirum L.z die andern Namen: Heitbliart, Wund- Fraut, Rrötendille, UnſtetPraur, ſind weniger gewöhnlich.
1) Rleine Wieſen- oder Berttwie- - fenraute, TY. minus L.„wächſt auf erha- Denen, frocenen, warmen Hügeln; auch zwiſchen niedrigen einzelnen Geſträuchern. Wurzel? ausdauernd, gelb; Stengel: dünn, ſchwach, äſtig, etwa 1 F. hochz Zlätter; ſechstheilig, zart, dünn, ſpi- ßig; Dlüumen: weißlich und gelb, oder gelolich, umgebogen, die Riſpen locer, im Jul. und Aug,
2) Schmaiblätterige Wieſenrau- re mit vollig ganzen Biättchen, gel be Wieſenraute mit den allerichmäl- ßen Blättern, T. anguſllifolium L,,
Wind
wächſt. in gutem Bodenz aber ſelten in Deutſchland, Stentel? 2-3 F, hoch; Zlumen: weißlich oder grünlich- weiß, im Jun. und Jul.
3) GelbeWieſenraunte mit ſpirzieg geteilten, dreylappiggen Blättchen, große gelbe Wieſenraute, Waſſer« rante, falſche oder Seldrhabarber, T. Havum L., wächſt in gutem feuchtem Wieſengrunde. Wurzel: dick, fkrie« cjend, gelb; Stengel; mehrere, rund, gefurcht, ſteif, glatt, blätterig, 5--6F, hoch; Blätter: hochgrün, glatt; 251 men? weißlich oder grünlichweiß, die Riſpen vielfach und aufrecht. Dieſe Pflan» ze wird der Mannichfaltigkeit wegen auch in berühmte Gärten aufgenommen.
4) Ackeleyblätterige Wieſenraute mit ganz glactem Stengel und drepy» ecfigen Srüchten, insgemein Seder« acteley genannt, T, aquilegifolium L., wächſt in Oeſterreich, auch um Danzig, und hat eine große ausdauernde Wurzel, Srengel? 3-=-4 F, hoh; Blätter: denen der Ackeley ſehr ähnlich: Blumen: weißlich, oder weiß, die Riſpen groß, inz Jul.
Die gelbe Wieſenraute Nr. 3. ward ehedem der Rhabarber gleich geachtet; ihr Gebrauch aber iſt jeßt außer der Mode; ob ſie gleich gewiß wirkſame Beſtandrveiſe enthält. Man fann mit der Wurzel gelb färben..
Winde, Convolvulus, ein Pfla-
zengeſchlechc, welches ungemein vieie Ars fen enthält,. - 2) Ackerwinde mit pfeilfsrmiren ſpigigen Dlättern und einzeinen ZDlumen, Seld-, Erd, Sand:-, D6- tbe-, Fieine Winde, Teufelsdarm, C. arvenſis L, Dieſes befannte Unfraut wüchert
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