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582- Wie
zu einem guten Heufutker- Man theilt ſonſt auch dieſe Saatwicke in die ſchwarze und weiße Art; und es ſcheint die weiße nur eine Abänderung der ſchwarzen zu ſeyn, Man will der weißen Art den Vorzug ge- ben, weil ſie ſaftiger ſeyn, auch beſſeres Futter geben ſoll, als die ſchwarze.
9) Kleine Srühlinetswicke mir 3 Paar Blättchen und einzelnen glat-
':cen Hülſen, V. lathyroides L. Dieſe
zeigt ſich häufig nach naſſer Witterung im Frühjahre auf hohen Wieſen, in den Wäl- dern und um die Hügel, Die dünnen Hülſen ſtehen faſt gerade, mit einer auf- wärts gebogenen Spiße geendigt, und jede
enthält 5--7 kleine, bräunliche, ſchwarz
gefüpfelte Saamen. Die Wurzel iſt aus- dauernd» Dieſe Wicke rechnet man billig zu den beſten Gewächſen für die Schaafe auf den Tritten.
10) GelbeYWicfe mit glatten Slu- men und einzelnen abhäntzenden Hülſen, V. lutea L., wächſt in Spanien und Frankreich; hin und wieder auch in Oberdeutſchland,
11) GelbeWickemit rauchen Blu- men und einzelnen rauchen abhän- genden Hülſen, V. lüibrida L., wächſt um Monfkpellier,
12) Saunwicke mit 4 bey einander geſtielten Slumen, auch große früh- zeitige Waldwicke, V. fepium L., wächſt in den feuchten Hecken und Wäl- dern- wo Schatten und guter Grund iſt, dauert mehrere Jahre aus, hat etwa 6 Paar eyrunde, glatträndige, ſpißige Blättchen, wovon die äußern kleiner werden. Die Biumen ſind kurz geſtielt, bläulich- pur- purroth, und die Hülſen ſind ſchwarz, an- fangs unferwärts, hernach aufwärts ge- richtet, mit einem Fortſaße geendigt, und jede enthält 4-6 runde, glatte, braune,
Wieſe ſchwarz- getüpfelte Saamen. Zuweilen findet man Stöcke mit ganz weißen Blu« men. Sie hat einen etwas ſtärkern, zu- ſammenziehendern Geſchmack, als andere Sorten.
13) Dithyniſche Wicke mit 2 Paar Biättchen, und einzeln geſtielten ZBlärtern, V,. Bithynica L,, wächſt in Italien und Bayern auf den Ae>ernz hat eine ausdauernde Wurzel, Die Blumen ſind einzeln, blau.
14) Sranzoſiſche Wicke mit 2--3 Paar Blättchen, und drepfach ver- einigten Blumen, Wicke aus Lan- guedoc, Schwarzerbis, Mobhrene- erbis, V. Narbonenlis L. Die Hülſe iſt rauch, kleberig, und bey der Naht mit fleinen Stächelc<hen beſeßt,
Wieſe, iſt eine jede Fläche des Erd- reiches, worauf allerley Pflanzen, vor- nehmlich vielerley Gräſer, unter einander wachſen, welche zur Fütterung des Viehes gebraucht werden. Da die Wieſen als die Säugammen des Akers anzuſehen ſind, um mit ihren Erzeugniſſen das Vieh gut zu füttern, und hiemit vielen und guten Dünger zu erhalten: ſo muß der Landwirch ihre Cultur ſic hauptſächlich angelegen ſeyn laſſen. Jn meiner H, LI], iſt die Art und Weiſe hinlänglich angegeben worden, die Wieſe ſo zu verbeſſern, daß mehr und beſſeres Heu gewonnen werden könne. Hier iſt nur hauptſächlich zu gedenken, daß der Graswuchs durch die Düngung ſehr ver- mehrt werden fönne. Man kann dazu x) Miſt gebrauchen, der kurz und nicht allzu ſtrohig iſt, Dieſer wird über die ganze Wieſe dünn und ordentlich, etwa 2 Zoll dif, ausgebreitetz man läßt ihn den Winter über liegen, und harkt ihn im April wieder mit einem Rechen oder einer
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