ESRI SEIKI III. m
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Wie
zwar in eine Reihe, und unterſtüßt die Pflanzen im folgenden Frühjahre, wenn ſie in die Blüche gehen, weil ſie ſonſt ge- ſtre>t am Boden liegen, und ein weit- ſchweifiges unangenehmes Anſehen haben,
7) Bentaliſche Wicke mit ganzen Zlartanſärzen und aufgerichreren Hülſen, V. Beoghalenſis L. Die Blu» men ſind hochrothz; nur des Kielblättc<hens Spiße iſt ſchwarz. Die Hülſen ſind mehr auſ- als niederwärts gerichtet.
B. Wicten, deren Blumen am Blatt- winkel feſt anſitzen.
8) Sutterwicke, Saatwicke, V. ſativa L., iſt ein Sommergewächs, das in Niederdeutſchland ſtark angebauet wird. Man ſäet ſie auf dem Felde etwas ſpäter, als die Erbſen, weil ſie die Kälte weniger vertragenz auch iſt ihnen die Näſſe in den TNiedrigungen nicht gedeihlich, In man» d) en. Gegenden machen ſie das einzige Win-
terfufter der Weidepferde aus, da ſie denn
zum Theil allein, meiſten3 aber mit ande- rem Strode vermiſcht, zu Häſel geſchnit- ten werden. Da aber das Laub oder die Blätter eben ſo gut, und faſt beſſer, als die Körner, füttern: ſo muſſen die Wicken nicht zu reif abgemähet werden, weil ſonſt die Blätter abfollen, und nur die bloßen Stengel mit den Schoten eingebracht wer- den. Jn gleicher Abſicht muß man die Wicke nicht auf dem Schwaden in heißen Sommertagen zu lange liegen, oder ſol<e bey großer Tageshiße zuſammen bringen
laſſen, weil ſodann die Blätter abkrü- meln, oder die Schoten ſtark«bbrechen,.
Die Wicen ſind dem Mehlthaue nicht, wie die Erbſen, unterworfen. Die Bie- nen haben an der Blüche eine der beſten Nahrungen, Der ausgedroſchene Saame wird entweder den Pferden g-quellt verfüt- tert, oder den Hühnern, am vortheilhaf-
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Wicke 5St
teſten aber den Tauben, gegeben. Hier zu Lande ſäet man die Wicken gern in die Braache; denn der Ac>er wird davon mürbe, und bringt darouf gute Kornärnd- ten, Jn niedrigen Feldern muß nur dar= auf gehalten werden, daß der Acker, ſo»- bald die Wicken abgeärndtet worden ſind, geſtürzt oder umgepflüget werde, weil ſonſt Gras und andere Unkräuter hervorkom« men, und den Acer verunreinigen; wenn aber auch dieſes nicht wäre: ſo erfolgen de< dann, nah vielfältiger Erfahrung, ſchlechtere Kornärndten, Dieſe Wicke wird ferner, wenn ſie grün verfüttert wer« den ſoll, dergeſtalt zu verſchiedenen Zeiten geſäet, daß es den ganzen Sommer nicht an Grünfutter fehle; auch geht man ſehr gut dabey, weil die Wicken ſo gut, wo nicht beſſer, als der Klee, dem Viehe aller Art gedeihlich ſind. Werden dergleichen Futterwicken nicht allzu tief abgemähet: ſo laſſen ſie kein Unfrauf über ſich hervot- formen, und wachſen bald in die Höhe, Wenn ſie zum leßten Male in grünem Zus«- ſtande nicht zu tief abgemähet, ſondern umgeaFert werden, und ſodann Roggen oder Waizen eingeſäet und eingeegget wird: ſo düngen die grün eingepflügten Wicken den Acker ſehr gut, und verſchaffen eine gute Korunärndte. An einigen Orten be- ſäet man auch die Ae>er mit Wicken, Roge- gen, Gerſte oder Haber, und bereitet ſich damit ein beſſeres Winterfutter für die Pferde; nach Beſchaffenheit des mehr oder weniger guten Ackers werden aber die Wi- den nur zum dritten oder vierten Theile darunter genommen, damit ſie nicht die andern Getreidearten überwältigen und verdrängen. Noch andere, denen es an Wieten fehlt, machen die Wicken, wenn ſie ſole von Zeit zu Zeit noch nicht völlig erwachſen abgemäher,-mehr denn einmal
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