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bedeckt ſind, oder große breitblätte- ritte und glatte Waldwickte mit bicß- geiben Dlumen, Vicia piſiformis L., wächſt in Ungarn, auch hin und wieder in Deutſchland. Die Hülſen ſind klein, glatt, geiblich, jede enthält 4-5 fugelförmige, glatte, braune, mit einem weißen Striche bezeichnete Saamen«| bi;
2) Große<SectkenwicFe mit zurück- geſchlagenen länglichen Blättchen und ausgezahnten Zlattanſärzen, V.dumetrorum L, Die abhängenden Hül- ſen ſind ſchwarz, breit, und jede enthält 6, auch mehrere Saamen. Zuweilen fin- det man Stöcke mit weißen Blumen. Der kletternde und geflügelte Stengel ſteigt 4-6 F. in die Höhe.
3) Waldwicke mit eyförmigen Blättchen und ſcharf ausgezahnren Zlattanſätzen, oder große Deutſche . Bergwicce mit weißen blautetir- terten Blumen, V., filvatica L., wächſt in Wäldern, blühet im Jun., und hat eine ausdauernde Wurzel. Die Blüthähre be- ſteht oft aus 15 Blumen. Der eckige und in viele Zweige verbreitete Stengel klettert mit den Gävelchen 2--4 F. hom. Die glatte abbängende Hülſe hat gemeiniglich 6 kugelförmige Saamen.
4) Vogelwicke mir lanzerförmi- ten, baarigen Blättchen und ttan- zen 5larttanſätzen, oder große blaue Waldwicke, DVoTIelwicke, Votel- beu, V. Cracca L., wächſt an den Wald- been und Wieſen an feuchten. Oertern, haf eine ausdauernde Wurzel; der Sten- gel iſt vierefig, ausgefurc<t, 2--6 F. hoch, und treibt wenige Zweige. Die Blürhſtiele ſind rundlich, ausgefurcht, und tragen eine dichte einſeitige Aehre, welche aus mehr als 309 Blumen, die rein blau
ſind, beſteht, Die abhängende, glatte,
Wicke
braungelbliche Hülſe enthält 5=-19 teller förmige, ſ<warze Sgaamen. Nur dann liebt das Vieh nicht dieſe Wie, wenn ſie zu alt und blätterlos geworden iſt; wird ſie aber in der Blürhe abgeſchnitten: ſo iſt ſie ein vorfreffliches Futter, Hier iſt ſie auf manchen niedrigen Ae>ern einheimiſch, und fommt unter dem Getreide, beſonders unter der Gerſte, mit in die Scheune, Den davon weggenommenen Saamen habe ich immer auf Wieſen ſo ausſäen laſſen, daß die Maulwurfshügel damit überſtreuet, und ſodann die Erde ſolcher Hügel umher geworfen ward, Auf den Aeckern taugt ſie nicht, weil ſie das Getreide überwältigt und niederzieht 3; ſie iſt auch wegen ihrer ausdauernden Wurzel nicht gut auszu- rotten,
5) Mortgenländiſche Wicke mit länglichen Slärrchen, ganzen Blatr- anſätzen und rauchen Hülſen, V. nil- ſoliana L., ſtammt aus dem Morgenlande ab, und iſt jährig, hat purpurrothe Blu- men, und in den platten, länglichen Hülſen gemeinizlich 5 Saamen.
6) Zweyjährige Wicke mit tge- furchren Blartſjtielen und 6 Paar lanzetförmitgen Blärrchen, oder Si- beriſche Wicke, V. biennis L. Ihr Vaterland iſt Siberien; der Stengel 5== 12 F, hoch, und blühet erſt im zweyten Jahre mit lic<tblauen Blumen, Sie wird von dem Viehe zwar gern gefreſſen; ihr Anbau iſt aber bisher bey uns nicht ſon- derlich geweſen. Die Blätter haben den ganzen Winter über, wenn die der andern meiſten übrigen Gewächſe niederhängen oder abgeſtorben ſind, ein fröhliches, grüe nes und lebhaftes Anſehen.- Man kann daher in großen Gärten davon Gebrauch machen, wenn man den Saamen im Früh- jahre in ein abgelegenes Quartierſaet, und
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