Teil eines Werkes 
4 (1799) Oekonomisches Reallexicon, worinn alles was nach den Theorien und erprobten Erfahrungen der bewährten Oekonomen unsrer Zeit zu wissen nöthig ist in alphabetischer Ordnung zusammengetragen, berichtigt und mit eigenen Zusätzen begleitet wird. 4
Entstehung
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Europoz- Blätter: lanzetförmig, ge- ſchlitz Blumen, purpurroth,

- 3) Arabiſche Wetediſtel, O. Ara- bicum. MAlätter: wie die der Beeren- klau z Blumen: purpurroch. Dieſe und die vorhergehende Art gehört zu den Ver- zierungspflanzen«

Wegeſenf, Erylimum L., ein Pflanzengeſchlecht, welches auch Hederich genannt wird; da aber mehrere Pflanzen dieſen Namen führen: ſo iſt der erſtere hier vorzuziehen.

1) Apothekerwetzeſenf mit auflie- genden Schoten und federartitten Ziättern, wilder Senf, gelbes'Ki- ſenkraur, E. oflicinale L,, wächſt über- all an ungebaueten Oertern, und blühet den ganzen Sommer über. Stengel: 1-- 2 F.hoch, unterwärts röthlich, ober- wärts grünlich, rundlich, rauch, in wech- ſelsweiſe geſtellte Zweige verbreitet; Blät- rer: geſtielt, der Länge nach in ſpibige/ ausgezähnte Lappen getheilt, auf beyden Seiten haarig und faſt rauch anzufühlen, die oberſten dreylappig und ſpondonförmig; Zlumen: in Aehr n, klein, gelb; Sch9- ten: aufgerichtet, dicht an dem Stengel, und die Zweige angepreßt, mehr rundlich, als eckig. Man gebraucht das Kraut äuſ- ſerlich bey allerley, ſelbſt krebsartigen, Verhärtungen; auch innerlich wider den 'Scharbock; nicht weniger wird in den Apo- thefen ein Syrup wider Engbrüſtigkeit, Heiſerkeit und Huſten daraus bereitet» Die junge Pflanze iſt ein geſundes Futter für die Schaafe.

3) Gemeiner Wetgeſenf mit aus- gebreiteten Schoten und federarti-

nen Dlettern, YVinterkreſſe, St.

ZAarbenFraut. E. Barbarea L., wächſt um die Dörfer an feuchten ODertern, und

Weget

um die Gräben häufig. Stenttel: äſtig, 12 F. hoch; Dlätrer: leyerförmig, das äußerſte Blatt iſt rundlich, und die auf der ausdaurenden Wurzel auf dem Boden ſind ausgebreitetz PDlumen: auf den Zweigen, gelb, im May; Saamen: röthlich,- Die Blätter werden im Win- ter als Salat gegeſſen. Die Pflanze iſt ſchärfer, als die vorhergehende. Man hat davon eine mit ſchön gelben, gefüllten, ährenförmig geordneten Blumen dauer«- hafte Blumenpflanze, die in den beſten Gärten eines Plaßes werth iſl.

3) Weteſenf mit lanzerförmiten, völlig ganzen Bläctern, levcojenat- riger Wegeſenf, E. cheiranthoides L.,

wächſt hin und wieder auf Ae>ern und an

dern ſandigen Oertern. Die Pflanze iſt mit dem Cheirantho eryſimoide L. inahe verwandt; die gelben Blumen aber ſind kleiner, und die Schoten ſiehen mehr vom Stengel ab.

4) Wegzeſenf mit lanzetförmiggen ausgezähnren Dlättern, babichts- Frautblätteriger Hederich, E. hiera« cifolium L., wächſt hin und wieder auf Bergen und Hügeln. Stengel: wenig über 1 F. ho<z; Dlume: blaßgelb, im Jun. und Jul,

Wegetritt, Wegegras, An- gerfraut, Blutfraut, Centumno- dia, Polygonum aviculare L., wird überall anden Wegen, auf den Feldern, und den Sommer über blühend geſehen. PDten- gel: erreicht mit ſeinen Zweigen 1, auh) IF. Länge, liegen auf der Erde, und ſinv mit Gelenken verſehen, an welchen ſie jedes Mal ihre Richtung ändern,' auch daſelbſt etwas dicker werden; Dlätter: von verſchiedner Größe, fangen ſchmal an, werden etwas breiter, und endigen

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