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Europoz- Blätter: lanzetförmig, ge- ſchlitz Blumen, purpurroth,
- 3) Arabiſche Wetediſtel, O. Ara- bicum. MAlätter: wie die der Beeren- klau z Blumen: purpurroch. Dieſe und die vorhergehende Art gehört zu den Ver- zierungspflanzen«
Wegeſenf, Erylimum L., ein Pflanzengeſchlecht, welches auch Hederich genannt wird; da aber mehrere Pflanzen dieſen Namen führen: ſo iſt der erſtere hier vorzuziehen.
1) Apothekerwetzeſenf mit auflie- genden Schoten und federartitten Ziättern, wilder Senf, gelbes'Ki- ſenkraur, E. oflicinale L,, wächſt über- all an ungebaueten Oertern, und blühet den ganzen Sommer über. Stengel: 1-- 2 F.hoch, unterwärts röthlich, ober- wärts grünlich, rundlich, rauch, in wech- ſelsweiſe geſtellte Zweige verbreitet; Blät- rer: geſtielt, der Länge nach in ſpibige/ ausgezähnte Lappen getheilt, auf beyden Seiten haarig und faſt rauch anzufühlen, die oberſten dreylappig und ſpondonförmig; Zlumen: in Aehr n, klein, gelb; Sch9- ten: aufgerichtet, dicht an dem Stengel, und die Zweige angepreßt, mehr rundlich, als eckig. Man gebraucht das Kraut äuſ- ſerlich bey allerley, ſelbſt krebsartigen, Verhärtungen; auch innerlich wider den 'Scharbock; nicht weniger wird in den Apo- thefen ein Syrup wider Engbrüſtigkeit, Heiſerkeit und Huſten daraus bereitet» Die junge Pflanze iſt ein geſundes Futter für die Schaafe.
3) Gemeiner Wetgeſenf mit aus- gebreiteten Schoten und federarti-
nen Dlettern, YVinterkreſſe, St.
ZAarbenFraut. E. Barbarea L., wächſt um die Dörfer an feuchten ODertern, und
Weget
um die Gräben häufig. Stenttel: äſtig, 12 F. hoch; Dlätrer: leyerförmig, das äußerſte Blatt iſt rundlich, und die auf der ausdaurenden Wurzel auf dem Boden ſind ausgebreitetz PDlumen: auf den Zweigen, gelb, im May; Saamen: röthlich,- Die Blätter werden im Win- ter als Salat gegeſſen. Die Pflanze iſt ſchärfer, als die vorhergehende. Man hat davon eine mit ſchön gelben, gefüllten, ährenförmig geordneten Blumen dauer«- hafte Blumenpflanze, die in den beſten Gärten eines Plaßes werth iſl.
3) Weteſenf mit lanzerförmiten, völlig ganzen Bläctern, levcojenat- riger Wegeſenf, E. cheiranthoides L.,
wächſt hin und wieder auf Ae>ern und an“
dern ſandigen Oertern. Die Pflanze iſt mit dem Cheirantho eryſimoide L. inahe verwandt; die gelben Blumen aber ſind kleiner, und die Schoten ſiehen mehr vom Stengel ab.
4) Wegzeſenf mit lanzetförmiggen ausgezähnren Dlättern, babichts- Frautblätteriger Hederich, E. hiera« cifolium L., wächſt hin und wieder auf Bergen und Hügeln. Stengel: wenig über 1 F. ho<z; Dlume: blaßgelb, im Jun. und Jul,
Wegetritt, Wegegras, An- gerfraut, Blutfraut, Centumno- dia, Polygonum aviculare L., wird überall anden Wegen, auf den Feldern, und den Sommer über blühend geſehen. PDten- gel: erreicht mit ſeinen Zweigen 1, auh) IF. Länge, liegen auf der Erde, und ſinv mit Gelenken verſehen, an welchen ſie jedes Mal ihre Richtung ändern,' auch daſelbſt etwas dicker werden; Dlätter: von verſchiedner Größe, fangen ſchmal an, werden etwas breiter, und endigen
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