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Die aus dem Lerchenholze gemachten Koh- len betragen, rowie dü Roi berichtet, in dem Maaße gegen Fichten und Kiefern 585 mehr, und ſind im Gewichte wiederum gegen Fichtenfohlen wie 8 zu 5, und ge- gen Kiefernkohlen wie 8 zu 6. Auch ſols len die Lerchenfohlen ein ſtärkeres Feuer geben.. Außer dem ſchnellen Wuchſe, Leſſerm Ho1ze und beſſern Kohlen, ſind.noch viele andere Umſtände, welche uns den Lerchen» baum ſchäßbar machen, Unter dem Ler- <Henbaume wächſt häufiges und gutes Gras, indem die kahlen Bäume im Winter den Regen und Schnee zur Befruchtung der Erde Raum laſſen. Auch die abfallenden Nadeln ſind weich, verfaulen.geſchwinde, und geben dem Erdreiche mehrere. Dün» gung, als die harzichten Nadeln anderer Bäume. Wenn die Blätterbüſchel im Frühjahre hervorfommen, haben ſie einen angenehmen Geruch, und in Ungarn und andern Gegenden pfleget man dergleichen Aeſte in die Stuben zu ſeßen, ſo wie die- ſes bey uns mit den Birken geſchiehet. Die Saamen gleichen am Geſchmacke den
'Pinichen, und die Vögel, ſonderlich die
Maiſen, wiſſen ſol<e ſehr geſchickt zwi- ſchen den Schuppen herauszuholen. Der Lerhenſchwamm iſt für ein unſicheres Pur- giermittel zu halten.
Der obbeſagte vielfache Nußen dieſes
' Baumes verdienet, daß der Anbau mehr
unter uns, wie ſchon hin und wieder ge- ſchiehet, vermehret werde, da der Saame in allerley Arten von Erdreiche fortkömmt, und die daraus erzogenen Stämme ohne viele Wartung gedeihlich wachſen. Jedoch iſt in einem thonichten, Faltgründigen,
- ſonderlich im naſſen Boden das Wachs-
thum ſchlechter, als in einem warmen, ſeichten, mit Sande vermiſchten, auch
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ſteinichten Erdreiche. Der gute, ſ<were und reiſe Saame wird in 4-- 5 Wochen aufgehen. Jm erſten Sommer ſchießen
die jungen Bäumchen 4--- 5 Z. hoch in die Höhe, und behalten in dem erſten Winter ähre noch nicht zur Vollfommenheit gelang- fen Nadeln. tragen, und brauchen feine Bedeckung, Sollten durch einen ſtarken Froſt Bäume ;chen in die Höhe gezogen, und die Wura zeln losgemacht worden ſeyn: muß man Folc<he mit den Fingern wieder nieder- und „das Erdreich feſt„andrücken, dergleichen Bäumchen verpflanzen: ſo were .den ſie im dritten Frühjahre ausgehoben, zu welcher Zeit ſie ſchon bis 3 Fuß Höhe „werden.erreichet haben. ſchiehet.dieſes zu Ende des Märzmonaths,
Dieſe werden die Kälte ver-
Will man
Ain beſten ges
oder mit Anfange des Aprils. Beym
Werpflanzen muß man das Erdreich um .die Stämme lieber erhöhen als erniedri-
gen, damit ſich nicht Waſſer und Schnee daſelbſt ſammlen, und die Wurzeln bey einfallendem Froſte Schaden leiden. Will man ſie zweymal verpflanzen: ſo können ſie zuerſt dicht an einander, ohngeſähr 1 oder 2 F. von einander, gepflanzet werden, damit die jungen Stämme durch ihren en- gen Stand ſich gegen Wind und Wetter ſelbſt ſchüßen, und die Seitenäſte deſto ge- rader in die Höhe wachſen können. Bey dem zweyten Verpflanzen, etwa im fünf- ten Jahre, ſind ſie wenigſtens 4 F, weit von einander zu“ entfernen. Wollte man ſolche 8 F. weit von einander ſeßen: ſo würden ſolche von den Windſtsßen leicht nach einer Seite gebogen werden. Sonſt freibt der Lerchenbaum ſeine Wurzeln tief in das Erdreich, und wird deswegen vom Winde nicht leicht umgeworfen.- Das Wachsthum der jungen Stämme'kann durch das Wegnehmen der untern Aeſte
bis
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