Teil eines Werkes 
4 (1799) Oekonomisches Reallexicon, worinn alles was nach den Theorien und erprobten Erfahrungen der bewährten Oekonomen unsrer Zeit zu wissen nöthig ist in alphabetischer Ordnung zusammengetragen, berichtigt und mit eigenen Zusätzen begleitet wird. 4
Entstehung
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Feſgrün, die jüngern Schüſſe ſehr dicht be- Fleidend. Dieſer ſchöne Baum giebt Pech, und ein zu Tiſchlerarbeiten belieb-

tes, und ſeines Nußens wegen allgemein

befanntes Holz. Je beſſer der Boden iſt, je beſſer wächſet er 3 in einem ſtarken Leim- boden nimmt er im Wachſen bis zum Er- ſtaunen zu, und liebet überhaupt ein fri- ſches, durch Beackerung noch nicht ausge-

ſogenes, Land, wenn ſolches auch gleich

noch ſo mager wäre, Er verkfräget nicht wohl Rauch, welcher die Farbe ſeiner Blätter in ein ſchmußiges Grün verwan»

"delt, und ſein Waochschum aufhält. Alle

Tannen leiden vom Rauche etwas Scha-

den 3; die Rothtanne aber am meiſten.

10) Weiße L7ordamerikaniſche Sichre, Canadiſche oder weiße Ame- rifaniſche Tanne, P. Canadenlis. Der E tamm hat feinen ſo ſchnellen Wuchs als die- Rochtanne. Die Zapfen ſind vicht, Elein, faſt nicht über 1 Z. lang, durch welche ſie ſich am meiſten von der Roth- fanne unterſcheiden,.;

11) Miorgenländiſche Tanne, mit viereckigen LTadeln, P. orientalis. Die Blätter ſind ſehr kurz, beynahe viereckig z die Zapfen außerordentlich klein, mit der Spike unter ſich) gekehrt. Ein niedriger Baum, der in Luſtpflanzungen gegen die andern Arten einen herriichen Contraſt macht.

b) Mit Fkammartig ſtehenden L7adeln. Tannen.

12) FLdeltanne, Weiß-, Silber-, Taxblättrige Tanne zim Reiche ſchlecht- weg Tanne genannt, oder die Tenne, P. Abies alba;(picea Linn.) Der Stamm iſt ſehr gerade, 60--70F. hoch und dar- über, nicht mit ſehr zahlreichen Aeſten; die Rinde glatt. Die Blätter ſind ein-

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zeln, flach, an der Spiße ausgerändert; die Oberfläche vortrefflich ſtarkgrün; die Un- terfläche mit zwey ſilberweißen, än jeder Seite der Mittelribbe entlängs lauferden,

Kinien gezeichnet» Die Zapfen ſind groß,

ſehr lang, aufrecht, werfen ihre Saamen ſchon beym Cintritte der warmen Witte rung aus, daß man ſie daher, wenn man Saamen verlangt, zeitig abnehmen muß, Cin edler, ſchöner, hoher Baum, der den gemeinen Terpenchin, und ein gebliches Holz giebt, welches feiner der übrigen Pinus- Arten am Werthe nachſtehet; iſt außerordentlich dauerhaft, kömme zwar Überall fort, hat jedoch in einem guten fets ten deimboden den ſtärkſten Wuchs ,- und ſchickt ſich vorzüglich in Parks und auf of- fene Pläße, weil außer ſeinem großen, ſchönen, aufrechten Wuchſe auch ſeine Madelblätter mit ihrer weiß gezeichneten 2125 einen lieblichen Effect ma« en.:

13) Dalſam- oder Gileadiſche Tanne, P, Abies balſameg. Dieſer Baum kömmt mit dem vorhergehenden im Wachschum überein, hat aber fürzere Na- deln, welche auch fammartig ſiken, jedoch dichter und in mehrern Reihen; die obere jederzeit. kürzer, als die untere, und mit den Spißen nach innen gebogen, Der größte Unterſchied beſteht in den Zapfen, welche an dieſem Baume kürzer und klei- ner, auch oben ſtumpf ſind. Wenn man die Blätter mit den Fingern zerreibt, rie- <en ſie balſamiſchharzig, Der Baum verträgt unſre Winter, wächſt in einem mittelmäßig guten Boden ziemlich fort, in den folgenden aber weniger, und bleibt niedriger, Der Stamm hat auf der Ober« fläche viele Beulen, die bey einem gerin« gen Drucke zerſpringen, und einen hel- len, ſtark und wohl riechenden Terpenthin

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