Teil eines Werkes 
4 (1799) Oekonomisches Reallexicon, worinn alles was nach den Theorien und erprobten Erfahrungen der bewährten Oekonomen unsrer Zeit zu wissen nöthig ist in alphabetischer Ordnung zusammengetragen, berichtigt und mit eigenen Zusätzen begleitet wird. 4
Entstehung
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34 Nadelh

Zunderbaun, Doſenbaum, P. mon- taua, hat Blätter theils zu je zwey, theils zu je drey in einer Scheide. Der Baum wachſt auf den Alpen und in Tyrol, ſchießt nicht in die Höhe, die Zweige kriechen bis 30 F+ lang auf der Erde fort, und ſchlin- gen ſid) in einander. Bey uns. ſcheint ſel- biger mehr in die Höhe wachſen zu wollen, und thut wenigſtens auch gerade Schüſſe. Er giebt das Krummholzöl..

5) Sahme Pinus, Pignolenbaum, Pinialen 3; in der Schweiz Arben, P,. P1u6a, wächſt in Jratien, und hält bey uns feinen ftarken Froſt aus, Sie Hat di- efe„ harte, glänzende Zapfen, mit feſt aw einander ſchließenden Scuppemw, und gr ßew eßbaren Kernen, die man uns: aus Italien, als ein Gewürz, bringet, aber gar bald ranzicht, und daher verwerflich

werden.. Man pflanzt den Baum bey uns-

in Kaſten, da er aber keine bzſondere Schönheit har.

6) Dreyblättrige Amerikaniſche Sumpffuhre, P, paluſtris, hat die längſten Nadeln, 8-- 9-3. lang, und ſind“ von einer angenehmen grünen Farbe, Die- ſe Fuhre dient zur Ausfüllung leerer Lü- fen, ws ſonſt nichts wachſen will. Die Zapfen find lang, und dex Saame hat große, lange Flügel.„ee

Die Abarten einer oder der andern Fr jeßt beſchriebenen, oder auch der dreyblätz trigen Arten werden hier übergangen, weil ſie theils wegen ihres ſchlechten Wuchtes,. theils aus Mangel des Ausdauerys in un- ſern Wintern keinen ſonderlichen: Beyfall erlangen fönnen-,

- B) Sünfblätrricge Riefern.

7) Weymuthstiefer, Weymutbs- oder Tannenfuhre, P. ſtrobus, mocht einen ſchönen Baum, mit glatter, glän-

zender, grünbräunlichen"Borke, und lan-

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Nadelh

gen, dünnen, weißgrünlichen Nadeln, Das Holz iſt brauchbar, und giebt Zim» merholz und Maſtbäume, Die Zapfen unterſcheiden ſich von allen übrigen Kie- fern; ſie ſind ganz, ſchmal, und haben lo- ſe Schuppen groß. Eie iſt jeßt die am meiſten in der Mode ſeyende ausländiſche Kiefer bey uns, ſchi>r ſich ungemein gut in immergrüne Pflanzungen, und hat in Parks oder auf freyen Pläßen einen außerordentlich gera» den Wuchs. Die Schuppen der Zapfen öfinen: ſich" von der allererſten Frühlings» ſonne, und laſſen die Saamenfkörner fal? le, weshalb die Zapfen ſchön im Winter zu famzgelhn ſind, weit man ſonſt ein gane zes Jahr verlieret, Der beſie Boden iſt ſür ſie ein ſandiger Leim, kommt aber doch

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auch in' geringerm Boden fort, daß es alſo. in Anſehung des ihr anzuweiſenden Bos

vens: eben feiner beſondern Auswahl bes darf.

8) Sirbelnußkiefer, Cedernfichte, Cemberbaum, Arve, Ruſſiſche oder Sibiriſche Cever, P. cembra. Ihre Blätter ſind lichter grün, als die mehreſten anderm Kiefern, fallen ſchön ins Geſicht, und machen den Baum ſchäßbar, weil die Zweige mit ihnen ringsumher dicht befleis der ſind. Er liebt einen falten Boden, und har eßbare Kerne,

C) Einblättrige Sichten,

a) Deren L7adeln rund an den Iweitgen umberſtehen. Fichte.

9) Sichte, gemeine oder Rotbtan- ne, Harz-, Liorwegiſche, Peche oder ſchwarze Tanne. Jn einem et» was feuchten Grunde erreicht der von une ten auf äſtige Stamm eine erſtaunliche Hohe. Die Blätter ſtehen einzeln, pfriems- ſörmig, ſehr ſchmal, ſteif geſpißt, eben,

ſaſt kreuzweiſe ber einander liegend, dun--

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Der Saame iſt ziemlich.

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