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enthäle eine Sammlung immergrüner Bäume, und den leßtern als einen im Winter unbelaubten Baum unter ſich, die, Statt der Blätter, ſogenannte Nadeln frazen, eine ſehr große Höhe erreichen, zum Theil mit völlig geraden Stämmen über 1060 F. ho<h wachſen, und meiſtens in kreisförmigen, in einer gewiſſen Ent- fernung über einander ſtehenden Reihen, regelmäßig, und rings um den Stamm her ſtraßtenförmig geordnete, und foſt waagerecht ſiehende Zweige treiben, die nach oben zu ſtufenweiſe kürzer werden. und den“Bäumen ein kegelförmiges, ma» jeſtätiſches Anſehen geben, und daher, außer daß ſie meiſtens vortreffliches Zim- merbolz geben, auch zur Verſchönerung der Verzieoungspflanzungen augewandt wer- den fönnen. Diejenigen derſelben, wel- <e Riefern genannt werden, laſſen ſich durc) den b!'oßen Anblick von denen, wel- dje man Sichren und Taynen nennet, ſehr leicht unterſcheiden3z gleichwie man von beyden auch die Ceder und den Ler- cbenbaum leicht unterſcheiden kann. Denn bey ven Riefern fommen 2, 3 oder 5 Nadelbiätter aus einer gemeinſchafitichen Scheide hervor; bey den Sichten und Tannen wachſen die Nadeln allezeit ein- fach an den Zweigen; bey der Ceder und dem Lerchenbaume kommen ſie aus ei- ner gemeinſchaftlichen Scheide büſchelwei- ſe hervor, und die Nadeln eines jeden Büt-
aus, A) Riefern mit 2 und 3 L7a- deln, 5. 1) Gemeine Riefer, gemeine oder wilde Fichte, gemeine Eußre Rien- baum, Subre, Sobre, Rienfohbre,2c. P. ſylveſtris Der Stamm iſt gerade, 50--60--70F, hoch, mit ſehr großen, Wet, Regllexicon 1V, Theil.
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oft beynahße waagerecht ansgeſtre>ten Zwei« gen. Sie wächſt ſehr ſchnell, hat in je- der Scheide zwey Nadein, nur die aus ih- rem Soamen hervorfommenden Pflanzen ausgenommeit, als welche einzeln ſtehen, und glattſind.. Der ausgewachſene Baum hat ſehr gutes Holz zu mancherley Zimmer- und Tiſchlerarbeiten. Auch giebt er gu- tes Brenn» und Kohlenholz, Pech, Ter- penthin und Harz. Wenn die Pflanze einmal Wurzel gefaßt hat, kommt ſie überall fort, nur nicht in einem zu tiefen, naſſen Boden, wo ſie zwar aufgehen kann, aber im Fortwaächſen ſtille ſtehet und aus- ſtirbt.
2) Schottiſche Suhre, Schotti- ſche. Riefer, P. cubra 1. Site hat kur- ze, dicke, geſtreifte Nadeln; vie Zapfen ſind rschlich und ſpißk. Der Stamm wird 50== 709 F. hoch und drüber. Man will ſie unter allen Fichtenarfen deshalb vorziee den, weil ſie überall, obgleich im Fetten, feuchten Boden, und im Thongrunde am beſten, in jeder Lage und Boden, nicht nur auf Gebirgen und Feiſen, ſondern auch ſogar da fortkömmt, wo ihre Wurzeln nur in die Rigßen der Felſen eindringen können, in ſandigem und ſteinigem Grunde und un- fruchtbaren Heiden, wo kaum etwas an- ders, als Heide und Ulex Europaeus, wachſt; auch auf kleinen, mitten in Tei- hen beſinblichen, Infeln, und auch in niedrigem feuchtem Grunde. Ihr Holz iſt
ſchels breiten ſich nach allen Seiten 0 MINER roth, bisweilen gelblich, mei- - Iäſtens aber weiß, und zu Bauholze, Maſt-
bäumen, Tiſchlerarbeiten, u.ſ,w. ſehr ge ſchickt
3) Tartariſche Riefer, P. Tartari« ca, gleicht der vorigen, hat aber kleine Zapfen,
4) Rrummbolzbaum, Eleine Al- penkiefer, Legforche, Bergfibhre,
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