Teil eines Werkes 
4 (1799) Oekonomisches Reallexicon, worinn alles was nach den Theorien und erprobten Erfahrungen der bewährten Oekonomen unsrer Zeit zu wissen nöthig ist in alphabetischer Ordnung zusammengetragen, berichtigt und mit eigenen Zusätzen begleitet wird. 4
Entstehung
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38 Nachtſ

un5 das Bim nenblatt iE blaß violertfar- big, die Deeren weiß. Die-Wermehrung muß aus dem Saamen auf dem Miſtbeete

geſchehe EZ

2) Vinginiſcher L7achtſchatten,

S. Virginianum L,Hat frautartige,winf- lig? und äl ige Seengel. die Blätter ge- ſchlitt, faſt bis zur Mittelrivbe in verſchie- deine Fiumpfe, PME Abſchnitte einge- ſchnitten, blaue Blumen, welche ſchwärz- liche, rundliche Früchte hinterlaſſen. Die Vermehrung geſchießet alleia durch den Saamen.

3) Strauchartiger LT acht ſchat- ten, mit ausgezactten, ten Blättern ind unbewe briten Ziel ceHen, mit blaien Sorrag enbliumen, S. Indicum L. Sunf bis"hs Blumen ſtehen auf einem gemeinſchaftlichen Stiele, und ſad der vorhergehenden Art gle iM; die Fathe ves-Bilumet blatt 8 fällt aus dem Blauen ins Purpurfardig2; die Frucht gleicht einem fleinen ZUpfel, und verlangt die Wartung des Bonariſchen Naehtſchat- tens.; 4) Caroli! iſcher TT7achtſebzatren, mit anege ALLIEN ſpizitzen Blär- tern 135 EEE Ziumenädbren, 5, Carolinenſe 1, Die Blumen ſtellen eine lange ainfache-Aehre vor, hängen unter- wärts, und gleichen den vorherſtehenden Arten. Die Wurzel dauert den Winter über, aub ereibe jährlich einen neuen Sten» gel, Die Frucht.iſt kiein und gelb.

5) Zahamiſcher Lrachiſchatten, mit ausgeſchweifrfen Dlättern und ſchmaten Blumenausjchnitten, S. Bahamenſe L., ift ein imme vmulender Strauch, deſſen Blumen eine Aehre vor- ſtellen, deren Blumenblätter klein und purpurfarbig ſind,

6) Stachlichter wollichter L7acht-

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ſaiten, S. tomeptoium L., ift fo in allen T heiſen mit einer w jeiBgnouen Wolle

überzogen, und mit dunnen Stacheln bes ſet. Die Wartung diejer und. der vor- mit den übri gen ausländiſchen und ausdauetnden 158 ein,

7) Stachlichter,wolliczrer und berzbläcterichrer LTachiſchatten, 8. mammolfum L. Die Fru: iſt goldgelb, und gleicht, der-Geſialt und- Größe nad), einer fleinen Birne 3 die Wermehrung ge- ſchieht durc< Ausſireuung des Saamens auf das Miſtbeet,

Nachtviole, Heſperis. Man Fann vie Arten in zwey und einjährige einthei«: letz, Die vorzüglichſtfen Pfianzen der ex- ſten Art ſind folgende:

1) Schöne, wohlriechende L7achte viole, Wintervioie, Sranen-LTacht- weil, insgeinein Lltatroinalviole, Vio- la matronalis. Dieſe, in uuſern Gärten faſt einheimiſch Zeworden e Pflanze ſiammet QqUus tollen her, und[txt böchſt wohlrie» <end, Die natürliche Farbe der im May und Zun, erfoigenden-Blüche iſt roch: man findet aber auch welche mit fle iſchfar- benen und ganz weißen Blumen, wie nicht weniger geſüllte, Dieſe ſind zwar die ſchön« ſten; die einfa<men aber haben einen ſtär- fern Wohlgeruch, und mögen alſo in der Nähe der Zimmer in größerer Anzahl, oder auc) in Töpfe, gepflanzt werden. In

den Wohn- oder Schlafzimmern aber ſind

ſie wegen ihres zu ſtarfen Geruchs, der ſchwächlichen Perſonen leicht ſchädlich wer- den fann, nicht aufzuſtellen. Cine Abart iſt die Sibiriſche Matronalviole, H. Si- birica, Dieſe hat lanzettförmige Blätter an 4 F. hohen Stengeln, und Blumen, die purpurroch ſind, Eine ſehr vortreſſii-

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