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biätter ſind weit kleiner und vorwärts aus- gerandet,
*“ 3) Rleinblumige r7achtkerze, mit viertheilzger Srucht, O. murica- ta L.. Diete unterſcheidet ſich von der zwoken Art nur dadurch, daß das blühßen- de Ende des Stengels weit über die Sei- fenzweige hervorraget, die Blumenblätter faſſranfärbig und vollig herzförmig, und an der Frucht nur 4 Spikßen ſind,
4) Weiche ſchmaldlätteritte L7achtPerze, O. woihſlima 1, Die Blätter ſind ſc<hnzal, lang, lanzettförmig, am"Rande etwas wellenförmig ausgebso- gen ,„- und mit ganz weichen, ſammetartki- gen Haaren auf beyden Seiten beſeßt. Von dem ausgefallenen Saamen der zweyten und dritten Sorte wachſen ſelten neue Ar- fen, und man muß daher ſoldyen lieber im Frühjahre auf das Miſtbeet ausfaen, Die vierte Ark verlangt keine beſondere War- tung; wer einmal dergleichen im Miſtbee- te erzogen, wird auch wieder von ſelbſt wachſende Pflanzen finden.
Nachtlampe, bierzu dienen nicht ntiv allerley ſonſt gewöhnlice Lampen, da- fern ſie nur mit einem ſchwachen Tochte verſehen ſind; ſondern man kann aud) auf einem Teller einen von Bavmwolle oder feinem Papier oben ſpiß zuſaramen gedre- Heten, unten hingegen etwas in die Breite gezogenen Tocht legen, und ſolchen mit Baumöl begießen, jedoch ſo, daß er nicht erſäufe.
Nachtleuchter, ein von Metall Hod)- und hohlgetriebener Leuchter, mit ei- ner weiten und unter ſich gehenden Tille,
' die obenyer durch einen hohen Rand wohl
verwahret iſt, wel<e, wenn das Nachk- licht hineingeſeßt wird, mit Waſſer ange- füller werden muß. Da nun das Licht,
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weil es nicht ſo ſchwer iſt, nicht ganz ig dem Waſſer untertauc<ht, ſondern mit el nem Theil über demſelben herausſteht: ſo ſteigt allerial ſo viel von ſelbſt aus dem Waſſer in die Höhe, als ſich durch das Brennen verzehrek.
Nachtlichter, lange und dünne von Talg gezogene, vder von Wachs gegoſſene, mit zarten Tochten verſehene Lichter, wel« he des Nachts in den Nachtleuchtern bren- nen. Man nimmt auch ein gegoſſenes förmliches Stü> Wochs, welches in der Mitte einen nicht allzu ſtarken Tocht hatz ſoiches wird beym Gebrauch auf einen Teller eder breites Blech geſeßt und ange» zündet, da es denn nach Verhältniß ſeinet Größe viele Nächte hindurch brennen kann. Will man ein wohlfeileres Nachte licht haben: ſo ziehe man einer wilden Cq- ſtanie die Schale ab, trocine ſie, und durchbohre ſie dl8bann: an unterſchiedlichen Steilen mit einer kleinen Pfrieme, Hiex-« auf legt man ſie wenigſtens 24 Stunden in Del, von welcher Art man will, und ziehet ein tleines Tocht durch, Endlich läßt man die Caſtanie in einem Gefäß mit Wäſſer ſchwimmen, zündet den Tocht des Abends an, und kann ſich darauf verlaſe fen, daß man bis zum andern Morgen Zgicht- haben werde.
Nachtſchatten, Solanum, eines der weitläufugſten Pflanzengeſchlechter, wovon hier nur die vorzüglichſten bemerket, und unter zwo ſbeheilungen, nachdem die Pflanzen entweder Stacheln oder feine ha- ben, gebracht werden. Zu den unbewehr= fen, oder welche keine Stacheln haben, ger hören:
1) Der gemeine Ltachtſchatten, mit unterwärts hangenden weißen Plücthſträußern, Solauum nigrum L,,
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