Teil eines Werkes 
4 (1799) Oekonomisches Reallexicon, worinn alles was nach den Theorien und erprobten Erfahrungen der bewährten Oekonomen unsrer Zeit zu wissen nöthig ist in alphabetischer Ordnung zusammengetragen, berichtigt und mit eigenen Zusätzen begleitet wird. 4
Entstehung
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' beſonders bey der'"Blüche für das Geſicht

20 Mußers p

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unter der Scheere gehalten, und in gewiſs ſe Figuren gebracht werden. Hierzu ſchi- den ſ> am beſten der große Buchsbaum,

ZWacbolderbaum, Lebensbaum und andere dergleic<en blät tterreiche Bäume, Die

ganz jremden Bäume oder Orangerien trägt man mit ihren Gefäßen biw, und ſtellec

' ſie in die Muſterordnung an ſolche Derter,

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wo ſie gut in die Augen fallen.

Muſierordnung, Maſter, iſi in der Gärtnerey die ſchifliche Aus Zehellng deſſen, was in den Blumengärten. ges pflanzt wird, mittelſt welchey ein jedes Ge- wächs an ſolche Stellen fomm?, dara: 8

eine angenehme Werwiſchung enöſteht. Man muß ſich hierbey in Acht FEI

daß die Beſäung und Bepflanzung nicht

zu dichte, ſondern ſo geſchehe, daß fein Gewächs das andere hindere, und ein je- des vordem andern vollkommen geſehen werden könne 3; auch muß die Cintheilung der Beere und Parterres nach einer gewiſ-

ſen Harmonie geſchehen, z.B. wenn in ei- ner Hauptece eine oder die andre Ar? von Blumen gett(lt worden iſt? ſo mus ſolche an die andere Hauptecken deſſelben Muſters gleichfalls gepflanzet werdet, und ſo über- gll. Wiele Luſtgärtner haben auch die Ge» wohnheit, in jedes Beet eine andre Art von Diumen zu pf Mie welches zwar, ſo länge ſolche blu! dem Auge ange- nehm iſt 3 wenn die Ble abey avgebliz ber, veranlaßt es eine ſchlechte Gartenzier- de, C8 iſt daher beſſer, an den Een und der Bo eO ngD er Beete Zwiebelwerk, in dez Mitte aber zaſerichte Gewächſe zu ſe- Ben, damit man ihnen mit der Düngung, ohne Schaden der andern; zu Hülfe kom» men fönne. Auf ſolhe, wenn jene Du

blühen, kommen dieſe hernach, und die

Mutterh

beßalteir alſo immer ein? Be flie Man kann z. B. richtung maden: a: u ein mit wächſen beiegtes Parterre vue 3 Mu Roßmartn, Eopteſfen und Nelkenſidte

unter einander> zwiſchen ſelbige ſaet mani

Beete

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über das ganze Parkerre alleriey bunt ge- füllten Mohnſaamen, Hierauf folgen erſt die Zwiebelblumen; ſs daß alles mit Hya- cinthew, Tulipanen u. 1. f. bede>t iſt. Wenn nachher die bunte Zierde der leßtern vergangen* ſo wird die grüne Zeſen des Roßmarins ſichedar, bis bald darauf die

buntefarvigen Mohnarter erſcheinen. Wenn endlich auch dieſ? vorüber 7 ſo zeigt ſi ch die Bekleidung der vollen Nelken, und alſo behält ein Parterre Fets ein ſchönes Anſe» hen. Um bey der Einrichtung ſolcher Par» terre feinen Jrrtchum zu begehen: ſo muß man auf dis Beete des Grundt Tifſes, nach welchem ein Parterre angelegt vixd, die ER der Gewächſe ſc> eben mit ſols zer Austheilung, als man machen will, Falt aber der Grundriß zu enge: ſo zeiche nef man nur die St; ſen mit Zahlen oder Buchſtaben, und macht nach denſeiben ein Gegenregiſter, in welchem Fie Namen völ» lig aufgeſchrieben ſind. Einige illumini- ren auc die Beete mit blauen, rotben und andern Farben, noc<hdem die BT en ſind, welche in jedwedem wachſen ſollen, Dieſem papiernen Entwwr* wird nun im Ss Pflanzen richtig nochgefolge?, 1

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Säen und

Mon haf in allen viex Bänden dieſes Werks bey d en Blumen und andern Pflan zen überall die ſchicklichſte Ordnurg, be- ſonders wie ſie in England gebräuchlich iſt, angezeigt.

Mutkterhattimer, ein Hammer der Huf- und Woffenſchmiede, der eine ziem- lic) ſtumpfe Spike haf, und womit der

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