Teil eines Werkes 
4 (1799) Oekonomisches Reallexicon, worinn alles was nach den Theorien und erprobten Erfahrungen der bewährten Oekonomen unsrer Zeit zu wissen nöthig ist in alphabetischer Ordnung zusammengetragen, berichtigt und mit eigenen Zusätzen begleitet wird. 4
Entstehung
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Monatsfäfer, ſind diejenigen In- ſeiten mit ganzen, harten Dectſchilden, vie nach ihrer Verwandlung nicht viel über einen oder einige Monate lebenz dagegm ſich andere vom Frühjahre an bis in den Herbſt ſehen laſſen, und auch wohl dre) Jahre und länger leben, wie z. B. die Gold- und Roßtäfer. Won jengen kolget hier eine furze Nachricht, da von dieſen die beſondern Artikel vorfommen«.

Der Juninskäfer, welcher auch den Namen Zrachkäfer führet, weil er um die Brachzeit, aber nur des Abends, berum Rieget, Scarabaens ſolſtitialis Linn, iſt ohngefähr halb ſo groß und nicht ſo braun- roch, als der Maykäfer. Die Fühlbör- ner haben auch feine Blätter, wie bey dem Mayfafer, ſondern dichte Knöpfchen. Der Wurn, aus welchem dieſer Käfer entſiehet, iſt ohngefahr 3 Zoll lang und X Zoll diere, von Farbe weißlich, und an den Seiten auf jedem Abſaße mit einem geiben erhabenen Puncte verſehen, wo- durch die Seiten wider das-Reiben in der Erde,. welche der Aufenthalt vieſes Wurms"iſt, geſchüßet werden. Won den ſechs, mit gelben Haaren und ſpigige! Klauen beſeöten Füßen iſt immer ein Paar länger, als das andere, Der Kopf iſt y-ätt und gelb, und das Zangengebiß viel länger und ſpißiger, als bey den Maden, aus denen die Maykaäfer entſtehen. Die Puppe iſt weiß, und hat unten zwo kleine, mit Stacheln verſehene Spißen,. Dieſer Käfer benaget die Kornähren ſowohl, als andere Gewäle, und man findet ihn auch in den jungen Früchten der Aepfel- und Birnbäume, in welche er ſich bis zu dem Kernhauſe zuweilen einfrißt, daß die Frucht davon aoſallen muß.

Von den Käfern, welche den Namen

darein ſeine Eyer zu legen,

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Fannf, die ſowohl in Anſehung der Größe, als auch) in Anſehung der Geſtaltvon ein- ander ſehr abweichen,

Der kleine Juliuskäfer, Scarabaeus horticula L,, iſt noch etwas fleiner als der Juniusfäfer-, von welchem er ſich) auch in der Farbe unterſcheidet; denn er hat ei- nen ſchwarzen Unterleib, ſchwarze Füße, und caſianienbraune Flügel, die bey dem Männden gemeiniglich mit etwas Grün untermiſcht ſind, Die Schwanzſpiße iſt rund und ſtumpf, Dieſer Käfer wird nicht häufig gefunden, Hält ſich am lieb» ſten in den Gärten auf, und benaget gern die Weinbläcter, daßer er auch der Wein- bläcterFäjer genannt wird, Er pfleget

fic), wie der Juniuskäfer, Pillen aus

feuchter Erde oder Miſt zu machen, um Die aus den Eyern hervorfommende Made hat ein ſcheerenförmiges Maul, einen braunen Kopf, zwey gelbe harte Schildchen:am Halſe, und ſechs gelbe, mit kleinen Här- <en beſeßte Füße, Der Körper iſt mit kleinen rothen Härchen ganz dünne be- ſekt.| Der große Juliuskäfer, Scarabaeus ſullio Lian., welcher von Eichenblättern,

Schilfgras, Heideforn, wie auch andern

Gewächſen lebt, denen er großen Scha- den zuſüger, iſt noch einmal ſo groß, als der Maytäfer, mit dem er ſonſt, in Anſe- hung der Geſtalt, ziemlich übereinkömmt. Er iſt gemeiniglich braun, und auf den Flügeldecken mit weißen Flecken gezieret; doch giebt es in Anſehung der Farbe noch mancheriey Werſchiedenheiten. Das Mäna- en hat ſehr große und breite Fühlhörner, Das Weibchen legt ebenfalls ſeine Eyer in die Erde; doch machet es hierzu keine Pil- len, welche ſich die jungen Käferwürmer,

die

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