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vermiſchen, bis von vieſer Moſſe eine Pertion, auf vie Mauertelle genommen, lan; gſam abgleitet, wenn vie Kelle ſchief gegen den Erdboden gehalten wird, doch aber noch etwas kleben bleibt. Bleibt nichts hängen fo iſt des GUDE zu viel; bleibt vieles eben: ſo nuß mehr Sand zugeſeßet werden, Dio) iſt 3 zu merfen, Mörtel gut zubereitet iſt, wenn man„gtwas mit einem 9) Neſſer, Spadven over Waderm ſchneidenven JInſiumente-da- von abtrennt, und der Durchſchnitt feine weiße K alfſpur en von Stücken oder Strei- fon zeiget; die ganze Maſſe muß ganz gleichförmig, von einerley Farbe und ohne alle Zwiſchenräume erſ>d jeinen. Bielmals fehlen die Kaltſtößer oder Ralfſchläger bey vem beten Kall und€ Z ande, wcnn ſie vie Mo ſſe nicht genug ME er arbeitensz daher zu dergleichen Arbeit ſtarte, abge- vichtete"und fleißige Leute zu u: H ſind,
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MRobn, Popaver, Dieſe Gattung i(t dauerhafte, überall gut fortkom- mende, Frautartige, zaſerwurzliche, theils einjährige, teils pevennicende Biumen- aund Aezneypflanzen, mit aufrechten, 1== 3 X. hohen Stengeln, die mit großen, tief eingeſchnittenen und geſchlißton Blät« tern beſoßt ſind. Diejenigen derſelben, die zur Vermehrung der Mannichfaltigfeit nnd zur Verzierung der WUſtgartän vorzüg» lich ſchicflid) ſind, und als Luſtgärtnerpflan- zen angeſehen werden können, ſind die bey- den einjährigen ,. und die beyden folgenden perennirenden Arten,,
1) Gemeiner Gartenmohn, Üiadn, tcliag- auch Gelſaamen.(P. horteuſe,) Ii überall" bekannte, und wird auch) für die Haushaltungen hin und wieder ſtark angebauet. Man hat hievon zahlreiche Sorten, die ſich in Anſehung
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der Größe, der Fülle und der ſchönen Zeichnung ihrer Blu nen unte terſch2iden, Und alle dieſe Sorten. hat man nicht nur mit einfachen, D- vern aud). 1 gefüllten gehe und theils mit ſchwarzen, theils mit weißen Blumen. Einige Des geſüll ten Sorten ſind ſv ſchön gezeichnet, daß ſie von den cs nſien Jielfen nicht übertrofz fen werden,
2) 8 eldmohn, Klatſch- Rlappet- Kornrojen, Schnallen, Flein Il oder H,c aBmmagen.(P. Rhoeas.) Die ſe Art iſt auf unſern Aeckern und Feldern ſehr gemein, in den Gärten aber ſs ver- etelt, daß ſie ſogar vielfältig den vorher- gehenden Sorten an Schönheit und Fülle nichts nachgiebt, Man hat rothe, pur- purrothe, weiße und geſcheckte Sorten,- nicht nur mit einfachen, ſondern auch mit
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gefüllten Blumen, unter denen die bun-.
ten ſeht ſchön, und als Gegenſtände der Luſtgärtnerey anzuſehen ſind,
3): Wal ef Viohn cum.) Daterl.: Ne rdwallis, in ſchaf. tigen Wäldern, die Pyrenäen. VOrrzel- blätter: gefiedert, eingeſchnitten, Stren- gel dünn, aufrecht, eben, vielblumig,
N 28- hoh. Bliumen: auf den Enden, viele, groß, gelb, im Jun,, hinterlaſſen längliche, glatte Kapſeln. TDSaamen: purpurrtöthlich,
4) Orienraliſcher 7obn, Dior- genländiſche Rlapverroſe,(P. orien- tale.) Vaterl.: 95 DWH Wurzel: groß, did, Blätter: lang, gefiedert, ſägeförmig. Stentcel: aufrecht, rauh, unten blättrig, einblümig, 2 F. hoc< und darüber, Biumen: auf den Enden, nur eine, hochroth; im May, hinterlaſ- ſen runde glatte Kapſeln. Man hat eine Abart mit gefüllten Blumen. Auch pfle- gen die Scaamenpflanzen in der Farbe der
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-(P. Cambai-:
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