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um ſich ſchlägt. Gewäſf und Schneid ſagt man auch von den Zähnen der Raubthiere« Daher heißt es von der Sau und den Raubchieren, daß ſie gewaſſnet oder ge- wäſſet ſind, wenn ſie ſtarke und ſcharfe Zähne haben,
Gewährsleiſtung, gehört mit zur Erfüllung eines Vertrages, und iſt ein Naturale aller läſtigen Verträge. Sie wird geleiſtet: 1) wegen fehlender Eigen- ſchaften überhaupt; 2) wegen fehlender, gewöhnlich voraus geſeßter Cigenſdhoften; 3) wegen fehlender vorbedungener Eigen- ſchaften 3 4) wegen der einer Sache ankle- benden Laſten 3 5) wegen der Anſprüche ei- nes Dritten, Die Zeit, binnen welcher ſie gefordert werden muß, iſt bey Landguü- tern innerhalb dreyer Jahre, bey ſtädti- ſchen Grundſtücken innerhalb Eines Jah- res, bey beweglichen Sachen aber inner- halb ſechs Monathe, nach dem Empfang der Sache, Wegen ſol<er Mängel hin-
gegen, welche nicht die Sache ſelbſt, ſon-
dern nur äußere Cigenſchaften, Befugniſſe oder Laſten derſelben betreffen, muß der Uebernehmer ſeine Rechte bey Landgütern innerhalb Eines Jahres, bey ſtädtiſchen Grundſtücken innerhalb ſechs, und bey dbe- weglichen Sachen innerhalb dreyer Mona- the, nach der von dem Mangel erlangten Kenntniß geltend machen. Läßt der Ueber- nehmer dieſe Friſten verſtreichen, ohne die Klage wider den Geber gerichtlich anzu« melden, ſo geht ſein Recht verloren, A, LR SEDS S1,"GG 517.
Gewährsleitung, beym Kauf und Pachtung der Güterz ſ, Kauf und Pacrung.
ewehnr, überhaupt ein jedes In: ſtrument, womit man Andere verleßen
Gewehr
oder von ſich abwehren kann, Niemand ſotl, obne wahrſcheinliche Gefahr eines nächtlichen Ueberfalls, geladenes Gewehr in ſeinem Hauje verwahren; noch weniger ſelbiges an ſolche Orte hinſtelken oder auf- hängen, wo Kinder oder andre unerfahrne deute dazu kommen können. Aud) Rei« ſende oder Jäger, welche geladenes Ge-; wehr bey ſich führen,.müſſen, wenn ſie.ig ein Haus treten, oder irgendwo unter Leu- te ſich aufhalten, daſſelbe beſtändig in ihrer unmittelbaren Obſicht haben, oder es des Schuſſes entledigen, Wer dieſen Vorſchriften zuwider händelt, ſoll allemal mit Arreſt auf 8==14 Tuge, oder mit 5 -- 10 Thlr. Geldſtrafe belegt werden, Gaſtwirche, bey welchen obgedachte Per- ſonen einkehren, müſſen darauf ſehen, daß entweder von ſelbigen obige Worſchriften beobachtet werden 3 oder erſtere müſſen das Gewehr dergeſtalt in eigene ſichere Ver«- wahrung nehmen, daß dadurch kein Scha- de entſtehen f ann, Wird mit ſolchem Ge- wehre, und durch den unvorſichtigen Ge- brauch deſſelben jemand am Leben, Leibe, oder Vermögen beſchädigt, ſo hat nicht nur der, welcher es führt, ſondern auch ver Haus- und Gaſtwirth, welcher ſeine Pflicht nicht beobachtet hat, Gefängniß» oder Feſtungsſtrafe auf 4 Wochen bis zu- 6 Monaten verwirkt. Wer in bewohn- ten, oder gewöhnlich von Menſchen be- ſuchten Orten ſich des Schießgewehrs, der Windbüchſen oder Armbrüſte vbedienet, oder Feuerwerk ohne beſondere Erlaubniß der Obrigkeit abbrennt, ſoll, wenn auch fein Schade geſchehen iſt, in eine Stra- fe von 5-= 50 Thlr. genommen werden, Niemand ſoll Stilets und drepfantige, oder ſo genannte Schilftlingen führen, Gemeinen Leuten iſt, in<Stöc>en oder auf andere Art verborgenes Gewehr zu führen, nicht
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