Teil eines Werkes 
3 (1797) Oekonomisches Reallexicon, worinn alles was nach den Theorien und erprobten Erfahrungen der bewährten Oekonomen unsrer Zeit zu wissen nöthig ist in alphabetischer Ordnung zusammengetragen, berichtigt und mit eigenen Zusätzen begleitet wird. 3
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ſolchem Zuſtande auf Stangen in die Hs- he, und nicht unten in den Täſſen ein» und aufgepackt werden, Man hüte ſich aber in allen Fällen, ſo früh Gerſte einzu- fahren, ehe ſolche, wie man ſagt, ausge- wittert iſt, d. 1,/durch längeres Liegen ihre innere Fenchtigfeit, die ſie währenden Stehens guf dem Halme noch hatte, aus» dünſten oder verlieren können, Will man ſie alſo binnen 3 Tagen nach dem Abmä- hen zuſammen bringen, ſo muß man die dick liegenden Schwade, etwa am zweyten Tage, wenn ſolche oberwärts gut abge- :trocfnet ſind, mit der. Harke umwenden. Fällt aber bey oder bald nac) dem Abmä» hen Regenwetter ein, ſo muß man die Gerſte noch länger liegen laſſen; und iſt dieſes Regenwetter zu anhaltend, daß man ein Anſtoen der untern Seite, oder ein Auswachſen der Körner beſorgen muß, ſo wird die Gerſte umgekehret, als welches, wenn anhaltend naſſe Witterung einfällt, öfters wohl mehr- als einmal geſchehen muß. Diejenige Gerſte aber wird am er- ſten auswachſen, welche beym Abmähen ſchon völlig harte Körner hat,

Fieget die Gerſte zu lange auf dem Schwade, und wird ſtark beregnet, ſo werden die Körner grauſchwarz, und fal: len beym Harken und Einfahren ſehr aus. Beym Malzmachen ſchadet es aber nicht, wenn die Körner nicht weiß oder gelb. aus- ſehen 3 die Brauer halten ſogar dafür, daß die Körner ſodann beym Maizen deſto beſ- ſer feimen oder ſchießen, Immittelſt muß doc) der Landwirth eilen,:ſeine Gerſte, ſo- bald ſie ausgewittert iſt, unters Dach zu bringen, um ſich die Mühe zu erſparen, bey dem. in der Folge einfallen könnenden Regen durch öfteres Wenden die Gerſte vor dem Verderben zu bewahren. Die- jenige Gerſte, welche auf friſchem Echaaf-

Gerſtena

miſt oder Pferch erbauet worden, muß mit der übrigen Gerſte, die zum Malzmachen beſtimmt iſt, nicht vermiſcht werden, ins dem jene einige Tage ſpäter ausfeimet, auch manche Körner gar zurück bleiben. Wo aber große und kleine Gerſte zugleich gebauet wird, da muß ebenfalls das Ber- mengen der Körner vermieden werden, weil die kleine Gerſte einige Tage früher beym Malzmachen ausfeimet. Aud) muß die auf Pferch oder Schaafmiſt erbauete Ger- ſte, wenn davon der dritte Theil, wie gee wöhnlich, zum Breyhahn kommen ſoll, dazu nicht genommen werden, weil ſie den guten Geſchmack deſſelben gar merk» lich herunter ſeßt. Unter dem braunen Biere aber, beſonders, wenn es als kager- bier ſehr bitter gemacht wird, kann ſie wohl gebraucht werden,

Die Gerſte, beſonders die fleine, muß nicht in der heißen Sonne geharfet wer- den, weil ſie bey ſelbiger zu ſehr abbricht; ſo wie ſie, im Fall ſie zu reif geworden, gleichfalls nicht in der Sonne, ſondern im Thaue, abgemähet werden muß. Daß die Gerſte überreif geworden iſt, erfennet man daran, wenn die Körner beym Son- nenſcheine, da ſie ganz trocken ſind, beym

iähen abfallen. Leßteres unterbleibt, ſobald die Aehren vom Thaue befeuchtet werden,

In der Churmarf, wo mehr kleine als große Gerſie gebauer wird, pflegen ſich die kandwirthbe mit der Gerſtenärndte gemei- niglich ſo einzurichten, vaß, um die Aeh- ren nicht abzubrechen, das Harken erſtlich gegen Abend angefangen, und damit bis 10 Uhr, wenn es ſo lange nicht allzu fin- ſter iſt, fortgefahren wird. Gegend Abend werden die Halme roieder etwas geſc<hmei- dig, und vor der Zeit beſchäßtigen ſich die

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