Teil eines Werkes 
1 (1827) Die Gebirgskunde
Entstehung
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nur bis zu dieſer Anordnung der Atome d. h. bis zur Her⸗ ſtellung eines Gefuͤges oder hoͤchſt unvollkommener Kryſtallſor— men(ſtaͤnglicher Abſonderungen) gelangen konnte.

Mineralien nun von kryſtalliniſcher Structur ohne regel— maͤßige aͤußere Geſtalt, werden kryſtalliniſche Maſſen genannt.

2) Unkryſtalliniſche Structur.

§. 19. Unkryſtalliniſche Mineralien ſpalten nicht in be⸗ ſtimmten Richtungen, nach Anweiſung eines Gefuͤges; ſon— dern brechen in jeder Richtung durch, in welcher ſich die Er—

ſchuͤtterung durch den Schlag des Hammers verbreitet, und die erhaltene Bruchflaͤche kann vor Allem in den erdigen und dichten Bruch unterſchieden werden.

a) Erdiger Bruch. Im Allgemeinen kuͤndiget der erdige Bruch eine groͤßere Lockerheit der Maſſe an, und beſteht aus mehr und weniger feinen, oft nur durch Vergroͤ— ßerung kennbaren Erhoͤhungen und Vertiefungen, welche das auffallende Licht nach allen Richtungen zerſtreuen, da— her die erdige Bruchflaͤche von einem glanzloſen(matten) Anſehen iſt. Man unterſcheidet fein- und groberdig — und dieß letztere naͤhert ſich

b) dem unebenen Bruche. Er beſteht aus unterſcheid⸗ baren, unregelmaͤßigen Erhoͤhungen und Vertiefungen. Je nach der Groͤße der Unebenheiten bezeichnet man ihn mit: uneben von grobem, kleinem und feinem Korn. Ienes naͤhert ſich dem unvollkommen Muſcheli— gen— und dieſes dem Erdigen.

c) Eben iſt eine Bruchflaͤche, wenn ſie ohne Erhoͤhungen und Vertiefungen, uͤbrigens aber dicht iſt.

d) Muſchelig, wenn einerſeits flußmuſchelaͤhnliche Er— hoͤhungen und anderſeits ihnen entſprechende Vertiefungen bei dem Zerſpringen des Minerals ſich gebildet haben. Es wird naͤher beſtimmt durch tief- und flachmuſche⸗ lig, groß- und kleinmuſchelig, vollkommen⸗ und unvollkommen muſchelig. Das Flachmuſche⸗

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