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lige naͤhert ſich dem Ebenen, das Unvollkommen⸗ Muſchelige dem Unebenen.
e) Splitterig iſt eine Bruchflaͤche, wenn kleine keilfoͤr⸗ mige Stuͤcke(Splitter) ſich losgeriſſen haben, die mit ihren dickeren Enden noch fefſtſitzen oder allmaͤlig in die Maſſe uͤbergehen. Die duͤnneren Enden dieſer Splitter ſind entweder durchſichtig oder durchſcheinend und gewoͤhnlich von lichterer Farbe, woran oft nur allein der ſplitterige Bruch zu erkennen iſt. Man unterſcheidet grob⸗, klein⸗, und feinſplitterig.
Uebrigens kann auf einer und derſelben Flaͤche ein doppeltes Bruchverhaͤltniß ſtatt finden, ſo, daß eins das andere ein— ſchließt, z. B. ſchieferig oder muſchelig, oder eben im Gro— ßen— im Kleinen ſplitterig, oder: im Großen mu— ſchelig: im Kleinen erdig ꝛc. Ferner ſind dieſe Bruchver⸗ haͤltniſſe nicht immer ſo rein ausgeſprochen, ſondern ſie halten das Mittel zwiſchen zweien, z. B. zwiſchen unvollkommen muſchelig und uneben, oder zwiſchen flachmuſchelig und eben ꝛc. oder es geht eins in das andere uͤber, z. B. uneben von fei— nem Korn in's Erdige ꝛc.
3) Abſonderung.
§. 20. Verſchieden von der Spaltung nach einem kry⸗ ſtalliniſchen Gefuͤge und verſchieden von dem durch's Friſche gehenden Bruch, iſt die Zertheilung eines Minerals in ſeinen Abſonderungskluͤften.
Viele Mineralien ſind im Innern der Maſſe in Stuͤcke ſchon abgetheilt, oder ſie ſind aus einzelnen Stuͤcken urſpruͤng— lich zuſammengeſetzt, welches haͤufig an feinen Kluͤften erkenn— bar iſt, deren ungeachtet aber das Ganze von betraͤchtlicher Feſtigkeit ſein kann.
Ein abgeſondertes Stuͤck iſt demnach von einem Bruch⸗ ſtuͤcke weſentlich dadurch verſchieden: daß es vor der gewalt⸗ ſamen Trennung abgetheilt ſchon vorhanden war; das Bruch— ſtuͤck aber durch die gewaltſame Erſchuͤtterung eben erſt losge— trennt wurde.


