Teil eines Werkes 
1 (1827) Die Gebirgskunde
Entstehung
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entgegenſetzt, ſind die Mineralien entweder hart und ſproͤde oder weich und mild.

Es ſind alſo die Erſcheinungen der Cohaͤſionskraft an den Mineralien folgende: tropfbare Fluͤſſigkeit, oder Starrheit; Haͤrte oder Weichheit, Sproͤdigkeit oder Milde.

2) Adhaͤſion iſt das Vermoͤgen, an andern Koͤrpern zu haften, wohin das Abfaͤrben und Schreiben mancher Mineralien gehoͤrt; da ſie naͤmlich in Beruͤhrung mit andern Koͤrpern Theile von ſich an ihnen haften oder kleben laſſen G. B. die Kreide). Hierher muß eine andere Eigenſchaft der⸗ ſelben gezogen werden, weil ſie anderwaͤrts noch ſchwerer un⸗ terzubringen iſt, naͤmlich ein, nicht weiter erklaͤrbares, mage res oder fettiges Anfuͤhlen.

3) Die Schwere. Alle Köͤrper werden von der Erde angezogen, ſie fallen gegen die Erde und ſetzen ihrer Entfer nung von der Erdoberflaͤche einen namhaften Widerſtand ent⸗ gegen, welchen wir mit ſchwer ſeyn bezeichnen. Als Maaß⸗ ſtab zur Vergleichung der Groͤße der Schwere verſchiedener Koͤrperarten, wird das reine Waſſer als Gewichtseinheit ge⸗ braucht und die, im Vergleich mit dem Waſſer, gefundene Groͤße der Schwere ihr ſpecifiſches Gewicht genannt. Es giebt Mineralien, die ſpecifiſch leichter ſind als das Waſ⸗ ſer(auf dem Waſſer ſchwimmen), die meiſten indeß ſind mehr Mal ſo ſchwer, die Metalle von 7 bis 19 Mal.

4) Das Licht. Aus der Wechſelwirkung zwiſchen dem Lichte und den Koͤrpern auf unſerer Erde, erklaͤrt die Phyſik die verſchiedene Faͤrbung derſelben(ſchwarz, roth, gruͤn ꝛc.), den Mangel oder das Daſeyn eines Glanzes auf ihren Flaͤ⸗ chen und die Durchſichtigkeit oder Durchſcheinen⸗ heit der Maſſe einiger, und Undurchſichtigkeit anderer.

Farbe, Glanz oder Mattheit, Durchſichtig⸗ keit in mannigfaltigen Abſtufungen bis zum Undurchſich⸗ tigen, ſind nicht unwichtige, unten naͤher zu beſtimmende, Erkennungs⸗-Merkmale der Mineralien; von geringerer Bedeu⸗ tung ſind: Phosphorescenz, Farbenſpiel, Farben⸗ wandlung und das Iriſiren, welche ihres Orts erklaͤrt werden ſollen.