Teil eines Werkes 
1 (1827) Die Gebirgskunde
Entstehung
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gen Bruch von einem blaͤtterigen Gefuͤge, und einen weißen Kalkſtein vom Quarz, nach beſtimmten Merk malen, noch nicht zu unterſcheiden wußten und nach ei niger Zeit geſtanden: daß ſie nicht geglaubt haͤtten, daß Mineralogie eine ſo angenehme Wiſſenſchaft ſei. Der

Verf. glaubt, ſelbſt auf Koſten einer ſchicklichen Kuͤrze,

ausfuͤhrlicher uͤber die Methode ſeines Unterrichts ſich er klaͤren zu muͤſſen.

Um eine groͤßere Anzahl mineralogiſche Schuͤler mit Unterſuchung, Beſchreibung und Namenbeſtimmung vorgelegter Mineralien ſelbſtthaͤtig zu beſchaͤftigen, theilt er ſie in Abtheilungen zu 3 und 4, deren jede eins, nachmals einige Mineralien, nebſt Probeſtuͤckchen zur Pruͤfung des Haͤrtegrads, der Sproͤdigkeit, der Milde ꝛc. erhaͤlt. Dieſe vorgelegten Stuͤcke laufen in einer ſolchen Ordnung und Reihe um, daß ein jedes in die Haͤnde einer jeden Abtheilung gelangt. Nach beendig tem Umlauf wird das verlangte und zu Papier gebrachte Ergebniß der Unterſuchung zur Sprache gebracht; ver ſchiedene Urtheile mit ihren Gruͤnden angehoͤrt; das Unrichtige berichtiget; auf das Ueberſehene aufmerkſam gemacht ꝛc.; auf dieſe Weiſe ſind ſie alle, ein jeder nach ſeinen Kraͤften, fuͤr einen gemeinſamen Zweck be ſchaͤftiget; das Unterſuchen des Minerals, das Nachle ſen daruͤber fuͤllt jeden Augenblick aus; die Berichtigun gen in gemeinſchaftlicher Beſprechung ſind fuͤr alle nuͤtz⸗ lich und, ſo zu ſagen, ein Feſt, weil jeder fuͤr ſich ver laͤnglich iſt: ob er auch das Rechte werde getroffen haben? Mit neu vorgelegten Stuͤcken gehen die dage weſenen wieder um, damit ſie von Neuem betrachtet und ihr Eigenthuͤmliches mit nun geſchaͤrfterem Auge aufgefaßt werde.

Wofern nur Anfangs Nichts uͤbereilt werde, geht nachmals der Unterricht raſch von ſtatten. Der Verf.

beginnt mit Erlaͤuterung jedes Mal nur weniger Erken

nungsmerkmale, die er unmittelbar darauf an charakte⸗