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ſoll mänc<hmal eine gute Anzeige von“rei chen, bald fommenden Anbrüchen, bis» weilen aber das Kennzeichen ſeyn, daß ein 'Gebäude eingehe. Cin Popanz alſo zur Furcht und Hoffnung. Bergmann, metallicola, me- tallitoſlor, eine Perſon, die in den Gruü- ben arbeitet; wird von denen, die in den Hütten arbeiten, und Hüttenarbeiter genannt werden, unterſchieden. Ein Gru benarbeiter heißt auch Dergmann vom Leder, und der leßtere Bergmann vom
' Feuer, der bey den, in den Schmelz- und
Hucttenwerken vorfallenden, Feuerarbeiten zu thun hat.
Bergmanufactur, dergleichen Manufakturen, darinnen man Mineralien verarbeitet, z- B. blaue Farbe, Bley» und Schieferweiß u, ſ. w,
Bergmehl, Mondmilch, Aga-
- ricus mineralis, lac lunae, Moroch- tus, eine feine und ſubtile, weiße Erde,.
welche ſich in Höhlen und Klüften findet. Es iſt dieſelbe eine Kalkerde, indem ſie mit Säuren brauſet. Es iſt zuweilen geſche- hen, daß Unerfahrne dieſe Kalkerde für Mehl gehalten, gebacken und gegeſſen ha- ben, aber mit großer Gefahr der Geſund»- Heit und des Lebens,
Bergöl, Steindl, petroleum, ein ſtark riechendes Del, welches aus Ber- gen und Felſen quillt, oder in verſchiedenen Brunnen auf dem Waſſer ſchwimmt. Es iſt röthlich, oder gelblicht, oder braunrocth, und findet ſich im Orient, Jtalien, Bay- ern, Elſaß, und vornehmlich in Langue- dok, Dieſes Del enthält Waſſer, eine
brennbare Subſtanz und Schwefelſäure,
und giebt einen ſchädlichen Dampf von ſich,
weshalb es nicht. wie anderes Del zu ge-
Ber zr
branchen. iſt:-"In der Wundarzneykunſt
wird es äußerlich bisweilen mit gutem Er- folg zur Heilung der Froſtbeulen gebraucht,
Innerlich ſolches zu gebrauchen, kann
nicht gerathen werden.“ Bey der Feuere werksfunſt aber kann man es mit Nußen gebrauchen.|
-Bergpapier,| Bergleder, Bergpe<ß, Jüdenpec<h, pix
montana, Aſphaltum, eine erdhafte- Fettigkeit, die getrocknet wie Pech ausſieht, in Gruben, an Steinen, Bergen und Er- de feſt ſibt, und am meiſten auf dem tod- ten Meere gefunden wird. Das ächte Jüdenpech wird oft verfälſcht. Es unter- ſcheidet ſich aber das ächte von dem ver- fälſchten varinn, daß es, wenn es ange- zündet wird, gar keinen Geruch, wie Pech, ſondern wie angezündetes Steinöl, hat, Es ſoll vor dieſem zur Einbalſamirung der todten Körper gebraucht worden ſeyn. Jeßt wird es bisweilen unter die Räucherungen als ein Nervenmittel, von den Kupferſte- dhern aber zu ihrem Aeßgrunde gebraucht,
Bergpecherde, Bergtorſ, ter- ra bituminoſa, Ampelitis Plinii, ein mit verſchiedenen Erden vermiſchtes Bergpech oder Bergtheer, ſo bald trocken, bald ſchmierig in Deutſchländ, Rußland und Jtalien gefunden wird, Die ſchmie- rige iſt der Moder- oder Sumpferde ähn lich 3 dieſe brennt am beſten, wenn ſie noch feucht iſt; hingegen brennt ſie immer wenſ- ger, je mehr ſie ausgetro>net wird. Die trockne macht die ſo genannten Erd|oblen aus, und beſteht aus Sand, Thonerde und Bergtheer,
Bergrap, die Trennung eines Ber- ges, wenn er ſich von einander giebt, und eine.große Kluft. macht,'
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