Teil eines Werkes 
2 (1796) Oekonomisches Reallexicon, worinn alles was nach den Theorien und erprobten Erfahrungen der bewährten Oekonomen unsrer Zeit zu wissen nöthig ist in alphabetischer Ordnung zusammengetragen, berichtigt und mit eigenen Zusätzen begleitet wird. 2
Entstehung
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6 Bergabl

xopäiſchen Fändern gefunden wird, unter. ſchieden ſ. Bergol.

Bergblau, Coeruleum monta- num, iſt entweder natürlich, oder durch die Kunſt bereitet. LTFatürliches Dert- blau, Ochra-Veneris, iſt ganz lo>er, zu- weilen mehr lichtblau, zuweilen mehr dim- Felblau 3 bisweilen reiner, bigweilen nnrei- ner, Eine andre Art iſt von ſteinartiger Härte, doch etwas mürbe und zerbrechlich. Das künſtliche Bergblan wird aus dem klar geriebenen Armeniſchen Steine bereitet, Wenn man Kupfer in Salmiakſpiritus aufgelöſet, und die Auflöſung an der freyen Zuft oßne beygefügte Wärme verdampfen läßt, ſo wird au eine Art Bergblau er- Halten. Noch eine andere Art Bergolau erhält man, wenn man' blauen oder Ku pfervitriol in Waſſer auflöſet und mit ge- löſchtem und getrofnetem Kalke niever-

ſchlägt. Dieſe? Artfömme dem natürlichen

Bergblau am nächſten.

Bergeryſtall, erytallus montana, iſt ein durchſichtiger Stein von ſechseckich- ker Figur, und wird an vielen Orten Deutſchlands gefunden, aber nicht unter die Edelgeſteine gerechnet, weil er- nicht ſo hart iſt als dieſe, Ju Weſtindien wird der beſte gefunden, und öfters ſo ſchön, daß man ihn für einen Diamanten halten wür- de, wenn er ſo hart als glänzend wäre. Es werden zuweilen die Diamanten, um ihren Glanz zu erhöhen, auf einen cryſtal- lenen Grund geleget, welches jedoch der Verkäufer, wenn er nicht betrügen will, vorher ſagt, wie denn die Goldſchmiede in dergleichen Ringe gemeiniglich ein C zum Zeichen ſtechen, damit ſie ohne Verant- wortung bleiben, Von einem durch Kunſt nachgemachten, ſ. Cryſtall.

- umme TÄG ESER TINE

Bergſi

Börgerac;(Vin de) eine Sorte Franzwein, wovon ehemals das Faß zu Bourdeaux auf der Stelle 40=-48 Livres foſtete, und der viele Aehnlichkeit mit dem Pontak haf,

Bergafett, Bergharz, bitumen, eine mineraliſche Subſtanz, weiche by hinzugefügter Flamme Feuer fängt, nit einer Flamme brennt, und einen ſtarken Geruch, nebſt erſtickendem Dampfe, von ſich giebt. Man hat davon folgende Ar= ten: 1) Bergbalſam, oder Naphtha; 2) Bergölz; 3) Bergkdyeer; 4) Bergped), Jue denped) 3; 5) Bergpecherde,'Lergtorf 3 6) Gagat; 7) Steiniohle;. 8) Bernſteinz 9) Ambra; 10) Copal. Jedes von ſelbi« gem ſiche unter ſeinem Artikel,:

Bergfink, Fringillamontana, heißt auch ſonſt: der Schneeſfink, der Wald» und Tannenfink/;; und zwar von: ſeinem Aufenthalte; weil er mehrentheils in den

nördlichen Gebirgen wohner, und gemeinigs

lich nur im Herbſte um Viichael zu uns fömmt, wenn ihm dort das Futter mangelt, Manche nennen ihn. von feiner Stimme den Quäker oder Gögeler. Cr iſt eine-blo- ße Abänderung unſerer Finten, denen er an Größe zwar gleicht, aber in der Farbe gar ſebr von ihnen abgeht. Der Schna- bel iſt hinterwärts gelb, an der Spike braun, ingleichen an den Schneiden. Das Männchen iſt am Kopfe ſchwarzgrau, und dies ſo viel mehr, je älter es wird. Das Weibchen iſt ganz aſchfarbig, am Kopf und Rücken grau, mit Dunkelbraun ge- ſtreift, Wenn der Vogel bald nach Mi-

chael zu uns kömmt, ſieht man die erſten einzeln unter den gemeinen Finken. Um die Mitte des Octobers kommen ſie abex mit Haufen, und ſuchen ihren Fraß auf den Feldern und in Waldungen an den

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