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2 Beräppen
bey Mauern von einer Steindicke, die Län- ge derer in die Streckſchicht kommenden nicht ſo viel ausmacht, als zween eben ſol- che, in die 2aufſchicht neben einander ge- legte Steine, mit ſammt der dazwiſchen kommenden Kalkfuge. Alſo muß auch der Mörtel zum innern Puße von ſol<er Be- ſchaffenheit ſeyn, daß er faſt ganz zu Stein wird, und daher, wenn er in mehrerer Dicke auſgetragen werden muß, dennoch feſt genug bleiben, und nicht anders, als durch Gewalt, Schaden leiden können.*
Dergleichen Ueberzug der Mouern mit Kalkmörtel iſt nun alſo ganz ſchlecht und einfach, ſo, daß nur vie Fugen zuge-
worfen, und die Steine etwas bedeckt wer=
den, und heißt gemeiniglich das Berap- pen; es geſchieht in Kellern, bey Schorn- ſteinröhren, Giebeln unterm Dache, auch oft ſelbſt an Außenfeiten. Wird dieſer Anwurf völlig ausgegleichet, und mit dem Reivebrette abgerieben, ſo heißt ſolches fein berappt oder zefilzt; 3, Kommt hierauf noch ein dünner Ueberzug von Mör- tel, ſo nennt man es Schlämmen, wor- auf ſodann das Weißen folget. Soll leß- teres gut werden, ſo muß man es 2=- 3mal wiederholen, und das leßtemal ge- fochtes Lackmus darunter nehmen, weil -der bloße Kalk ſonſt zu bald gelb wird. Der ganz feine Puß wird Weißftuck ge- nannt, und beſteht aus Kalk, Gyps, fei« nem Sande und Leimmaſſe z er färbt nicht leicht ab, wenn man mit den Kleidern daran kömmt; man kann aber eben dieſes bew dem gemeinen Abweißen erhalten, wenn Milch. darunter genommen wird,-
Berappen, bey dem Brunnenma- <en, geſchieht durch das Bewerfen der Mauer eines Brunnens mit Lehm, wenn dey Boden lofer und ſandicht iſt, und das
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Be ther Waſſer ſich alſs leicht durch die Näuer, da
ſolche nur einen Stein di>f iſt, durchziehen
kann,
„Berberitenſtaude, Berberbeer- ſirauch, Sauerdorn, Saurah, Erbſelbeeren, Weinnägelein, Ieinſchädling, Eſſigdorn, Sal- ſendorn, Verſich, Reißelbeere, Ferresbeere, Paßelbeere, Rebar- berbeere, Berberis vulgaris Linn. Paterland; Europa, in Wäldern und Hecen auf den Feldern, auch an hohen Ufern der Flüſſe, der Orient, der Libanon. Stämme: ſtrauchig, holzig, 8---10 T- hoch, die Zweige mit ſcharfen Dornen beſeßt, welche gemeiniglich je 3 und 3 bey- ſammen ſichen, Biärrer: beynahe ey»- rund, ſeicht. ſägeſörmig, lieblich blaßgrün, 1-- 12 Z, lang, und etwa 1 Zoll breit, wechſelsweiſe ſtehend, lumen: geſtielt, in zahlreichen ,. kleinen, langen Trauben- büſcheln an+den Seiten der Zweige, gelb, hinterlaſſen Büſchel von kleinen Beeren, welche im Herbſte zur Zeit der Reife eine glänzendroche Farbe annehmen, und in Menge reif werden,
Abarten: a) mit rothen Beeren obne Rerne, b) mit weißen, und c) mit ſüßlich ſchwarzen Beeren. Die beyden leßten Abarten haben in Anſehung ihrer Früchte keinen ſolchen Werth, wie die mit rothen Früchten, weil ſie nicht nur ſchlecht tragen, ſondern. ihre Beeren auch nicht jene ſcharlachrothe Farbe haben, Die Wurzeln aller 4 Sorten ſind gelb, gleich wie auch die innere Seite der Rinde ihrer Stämme und Zweige gelb iſt.
2) Cretiſche Berberigze, in Eng- land buchsblättrige u. ſw. Vater- land: Creta. Srämme: viele, ſtrauchig,
3>48uß boch, an jedem Gelenfe mit
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