!| ſ I X| 4' | 4 y j
232
worden iſt. Das Dad iſt von Schilf, und die einzige Decke über den Schafen. Sie gehen durch einander und bringen gewöhnlich alle 10 Monake ein Junges, zuweilen auch Zwillinge. Im Win- ter werden die Mutterſchafe, welche Junge ha- ben, abgeſondert, hauptſächlich damit man ſie beſſer füttern kann.
Das Heu iſt das beſtändige Fukker im Win- ter, nebenher erhalten ſie auch noh) täglich auf den Abend etwas Kleien von Roggen, Weizen, Senf oder Hirſe mit Salz, daß ihnen in einer Rinne vorgeſireut wird.
5) Außer den hieſigen Schafen, und des Hrn, Perſidſky an der Jlowla ſeinen, giebt es bis jett feine im ſaratofſchen Gouvernement, ES ſind zwar von Sr. kaiſerl. Majeſtät den ſaratofſchen Koloniſten 100 Stück Merinos geſchenkt worden, ſie werden aber erſt im Juli a. c. aus Odeſſa er- wartet.
Die kalmückiſchen Schafe ſind bekanntlich ſehr groß und werden bei gutem Futter äußerſt fett, Es mäſtete ſich im Winter des Jahres 1784, ein Hammel in meinem Pferdeſtalle, ganz ungewöhn- lich. Id) ließ ihn beym Schlachten ſo zerlegen, daß jedes Stück beſonders gewogen werden konn- te. Es8 fand ſich, daß das Gewicht an Fleiſch 58 Pfund, der Schwanzbündel 8 Pfund, anderes Fett 8 Pfd., Geſchlinge 3 Pfd., Fell, Kopf und Füße 21 Pfd.,. Eingeweide 28 Pfd,, Blut 11 Pfd, Summe 137 Pfd. betrug. Ein anderes derglei-
Mär!
„' ic d meh? 0e, h lam bel


